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1. Nützliche
Informationen für Budapest-Reisen.de
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Einreiseformalitäten:
Ungarn ist seit dem 01.05.2004 Mitglied der EU, das Schengen-Abkommen gilt seit
dem 30.04.2008 für
Reisende nach Ungarn. Deutsche
Staatsangehörige können
ohne Kontrolle einreisen - so steht es im Abkommen. Die meisten von uns
vergessen dabei, dass die Zollvorschriften mit dem
Schengen-Abkommen nicht geändert wurden. Während in
Richtung
Ungarn die Einreisekontrollen in der Praxis fast vollständig
weggefallen sind, werden Flugreisende trotz EU und
Schengen-Abkommen immer schärfer kontroliert. Wegen
Terrorgefahr - sagt
man.
Seit dem Schengen-Abkommen genießen ausländische
EU-Bürger bis zu 90 Tage lang visumfreien Aufenthalt in
Ungarn genauso, wie voerher.
Einen
Ausweis mit
Lichtbild
sollte man für alle Fälle dabei haben,
genauso wie in
Deutschland.
Eltern können ihre Kinder in ihre
Pässe eintragen lassen.
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Gebührenpflichtige
Hauptstrassen und Autobahnen
Es gibt
einheitliche Vignetten für ganz Ungarn, die für
unterschiedliche Zeiträume gelten. So gibt es als 1-,
4-, 10 Tages-, Monats- und Jahresvignette. Die Vignetten
bekommt man an den Grenzübergängen und
an den Tankstellen in ganz Ungarn.
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Währung: Bargeld wechselt
man deutlich besser vor Ort in Ungarn. Den besten
Wechselkurs fanden wir am 20.03.2010 in der Wechselstube
am Erzsébet körút 8 in Budapest, genau
gegenüber dem Boscolo Hotel, das einst unter dem Namen "New
York Palast" berühmt geworden war.
Den aktuellen Kurs dieser
Wechselstube sehen Sie
hier >>>
Bargeld
wechselt man am günstigsten
in den Downtown-Wechselstuben
von
Budapest,
deutlich besser, als in anderen Ländern.
Am Banksschalter bekommt man deutlich weniger Forint für den
Euro, weil
Großbanken weniger flexibel auf die Kursänderungen
reagieren. Sie passen den Kurs einmal in der Woche dem
Börsenkurs an, Wechselstuben tun das öfter
am Tag.
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EC-Karten
werden akzeptiert:
in vielen Geschäften und an sog. Bankomaten
(Bargeldautomaten), die vor den Banken und in
größeren Einkaufszentren meistens im Eingangsbereich
stehen.
Pkw:
Außerhalb geschlossener Ortschaften sind die Scheinwerfer
auch tagsüber
einzuschalten.
Allg. Tempolimit:
Innerorts
50 km/h, außerorts 90 km/h und auf der Autobahn 130 km/h.
Promillengrenze: Es
gibt ein absolutes Alkoholverbot am Lenkrad mit Null-Toleranz.
Telef.
Notruf:
112
Ärztl.
Versorgung:
Die neuen
EU-Versicherungskarten werden im allg. akzeptiert.
Die Abrechnung
erfolgt normalerweise problemlos mit den gesetzlichen Krankenkassen.
Wenn Sie auf Nummer Sicher gehen wollen, dann fragen Sie Ihre Kasse vor
der Fahrt, welche Leistungen in Ungarn übernommen werden.
Die
Adressen von deutschsprachigen
Medizienern und Zahnärzten
in
der Nähe unserer Ferienwohnungen teilen wir unseren
Gästen auf Anfrage gerne mit.
Wir
können Ihnen Zahnärzte empfehlen, die gleichzeitig
auch in
Deutschland praktizieren und nur aus Kostengründen ihre
Patienten
in Budapest behandeln. Sie sind - im Gegensatz zu deutschen
Zahnärzten - nicht darauf eingestellt, möglichst
viele
Zähne zu ziehen, sie haben daher kein Interesse am
Abzocken von Touristen. Die Ausbildung ungarischer
Zahnärzte ist
deutlich gründlicher, als die der Deutschen und die
Qualität der
verwendeten Materialien ist mindestens so gut,
oft besser als hierzulande. Die Behandlungskosten sind
deutlich niedriger, als in Deutschland.
Den Weg von Kassenpatienten zum ungarischen Zahnarzt erfahren Sie
Je
nach Entfernung von Deutschland lohnt sich die Reise nach Ungarn
bereits ab einer Krone
und ab
drei Kronen
machen Sie ein gutes Geschäft, wenn Sie Ihre Zähne in
Ungarn richten
lassen. Die Reise lohnt sich besonders bei Implantaten.
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Auch
der Gang zum ungarischen Optiker
lohnt sich - sie findet man überall in ganz
Ungarn.
Bericht
aus dem ungarischen Gesungheitsministerium (Anfang 2009): Seit 1985
wird die
Bevölkerung von Ungarn auf AIDS untersucht - eine
Untersuchung,
die von der ungarischen Bevölkerung als
selbstverständlich akzeptiert wird. Jährlich werden
bis zu 4.000
Personen freiwillig, aber anonymisiert untersucht. 1985 bis 2009 wurden
insgesamt
1.700
Fälle registriert. Damit ist der prozentuale Anteil der je
erfaßten Infizierten in der
Gesamtbevölkerung Ungarns 0,017%. Die Zahl
täuscht, weil darin auch die Zahl der
infizierten Ausländer enthalten ist,
die sich in Ungarn anonym untersuchen ließen. Etwa
80% der Betroffenen sind Männer - ein Anteil, der in den
westeuropäischen Ländern ähnlich
hoch ist. Unter
den Infizierten erhöht sich heurer der Anteil der
jungen heterosexuellen Mädchen
besorgniserregend.
Der Anteil
der Infizierten ist besorgniserregend hoch im Nachbarland Ukraine, wo
das Problem von der Regierung ignoiert wird. So sind bereits
über
500.000 Bürger, mehr als 1% der 46,2 Millionen
Ukrainer
angesteckt. Die Bevölkerung ist weitgehend
unaufgeklärt, es
findet keine staatliche Kontrolle statt, der Anteil
der
Infizierten unter den Prostituierten beträgt mehr als 90%.
Zum Vergleich die vorhandenen Zahlen in Deutschland (2010):
Insgesamt 74.500 infizoierte Personen gibt es
in Deutschland, das sind 0.092 % der Bevölkerung
- rd. sechsmal höherer Anteil, als
in Ungarn. Davon starben 550 im Jahre 2010.
Im Jahre 2010 gab es weltweit 34 Millionen HIV-infizierte
Menschen - das sind rd. 0,5% der Weltbevölkerung. Davon
starben 1,8 Millionen an Aids.
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Öffentlicher
Verkehr in Ungarn
Eisenbahn - Ungarn
verfügt über ein relativ dichtes Bahnnetz. Es
gibt drei internationale Bahnhöfe in Budapest:
- Keleti pu. (Ostbahnhof) - hier kommen die Züge aus
westlichen Ländern an und/oder fahren auf dem Balkan weiter,
-
Déli pu. (Südbahnhof) - Züge zum
Plattensee,
-
Nyugati pu. (Westbahnhof) - von hier fahren die
Züge überwiegend in die östlichen
und
nördlichen Landesteile, ferner in die Nachbarländer
Slowakei, Tschechien,
Polen und Ukraine.
Busverkehr - Mit den
Bussen der Firma Volánbusz erreicht man in
Ungarn fast alle Ortschaften.
EU-Bürger fahren
kostenlos ab dem 65. Lebensjahr - landesweit
im öffentlichen Verkehr. Die
Berechtigung
wird
mit einem Reisepass oder Personalausweis eines
EU-Landes nachgewiesen. Die freie Fahrt gibt es:
-
in den 2. Klasse-Zügen in Ungarn. Für
reservierungspflichtige Züge müssen vorher
Platz- oder
Zuschlagskarten gelöst werden, sofern ein Schalter vorhanden
ist
an der Station, wo man einsteigt;
- in
den Bussen der Firma Volánbusz;
-
auf allen öffentlichen Verkehrsmitteln (Strassenbahn, Metro,
Zahnradbahn, Bus und HÉV bzw. S-Bahn) in
Budapest.
Für
die Standseilbahn (Clark Adam tér-Budaer Burg) und den
Sessellift (Zugliget–Jánosberg) muss man jedoch
Fahrscheine lösen.
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 Fahrkartenkontrolle
- Fahrkarten
bekommt man in
allen U-Bahnstationen in Budapest. Fahrkarten für
Einfachfahrten
oder mit
Umsteigeberechtigung entwertet man in den Fahrzeugen,
bei der
U-Bahn in den Eingangshallen der einzelnen
Stationen. Sollten Sie einmal in Fahrkartenkontrolle
geraten, zeigen
Sie Ihre Tickets nur Kontrolleuren, die ein Armband
wie an
den Bildern links oder rechts tragen. Mehrere zivilbekleidete
Kontrolleure steigen
an mehreren Türen gleichzeitig
ein und
zeigen ihre Armbänder erst dann, wenn die Türen
verschlossen sind und das Fahrzeug
losfährt.
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Sicherheit
vor Langfingern? - das gibt es nirgendwo!
Nach einer
amerikanischen Statistik (Juni 2010) soll der Flughafen von
Düsseldorf
am gefährlichsten sein in Deutschland, als weniger
gefährlich gilt
Frankfurt/Main. München gilt
als beinahe sicher.
Wenn es um die
touristischen Ziele geht, dann sind in erster Linie
Großstädte das Ziel
von Langfingern. Die amerikanische Untersuchung ergab die
folgende Reihenfolge der weltweit gefährlichsten
Städte:
Barcelona/Spanien (Promenade Las Ramblas), Rom/Italien (Colosseum),
Prag/Tschechien (Karlsbrücke, U-Bahn, Restaurants und
PkW-Diebstahl),
Madrid/Spanien (Flohmarkt El Rastro), Paris/Frankreich, Buenos
Aires/Argentinien, Amsterdam/Holland, Athen/Griechenland und
Hani/Vietnam. Touristen sind in China am sichersten wegen der
extrem
hohen Strafen für die Beraubung von Touristen. In Thailand,
Südamerika
und Südafrika gibt es immer mehr Überfälle
auf Touristenbusse. In Rio
de Janeiro/Brasilien, Vindhok/Namibia und Südafrika
häufen sich
bewaffnete Überfälle auf Touristen. Dabei
werden die
Hotelzimmer oft leergeräumt, wahrscheinlich vom
Hotelpersonal und die
Polizei spielt offensichtlich mit. - Auf der Liste
der weltweit gefährlichsten Städte
wird Budapest nicht genannt! Das ist die Folge konsequenter
polizeilicher Maßnahmen seit vielen Jahren für die
Eindämmung der in Ungarn während der
politischen Wende in den 1990er Jahren kurzfristig
aufgeblühten Kleinkriminalität infolge der
plötzlichen Grenzöffnung, worauf die
Behörden nicht vorbereitet waren. Ungarn gilt in dieser
Hinsicht heute als ein von den sichersten
Ländern in Europa.
Tipps
für Ihre Sicherheit im Urlaub: Es fängt
schon in der Heimat an, egal in welches Land Sie reisen. Wer sich
bereits vor seiner Abreise die Gefahr bewusst ein Auge auf
sämtliche Wertsachen hat, beugt einem bösen
Urlaubserlebnis vor. Vor Ort sollte man Rucksäcke und Taschen
am Körper vor sich tragen und sie in Menschenansammlungen mit
beiden Händen festhalten. Keinesfalls gehören
Geldbeutel oder Handys in die Hosentaschen, wo sie leicht zu entwenden
sind. Daneben ist es ein guter Rat, sich nicht in Gespräche
mit Fremden verwickeln zu lassen - ganz egal, wie gut gekleidet oder
freundlich sie sind!
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Post -
Der ungarische Briefkasten ist rot und hängt meistens an den
Außenwänden der Postämter oder in der
Nähe der Posteingangstür.
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Fundbüro - gibt es in Budapest nicht. Im
Bürgermeisteramt (Polgármesteri Hivatal) des
Bezirks
nachfragen, wenn etwas verloren gegangen sein sollte.
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Hund:
Wenn Waldi schon mitreisen soll, dann hat man den
Impfausweis mitzunehmen. Die Einschränkungen an
Badestränden
und
in Gaststätten sind genauso zu beachten, wie in Deutschland.
Am Balaton
und an vielen Seen gilt das Hundeverbot allgemein.
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Arbeitsfreie
Feiertage in Ungarn:
- 1. Januar - Neujahr
- 15. März - Jahrestag
der
Ungarischen
Revolution von 1848
- Ostern - Datum beweglich,
Karfreitag ist Arbeitstag, Ostersonntag und Ostermontag sind
arbeitsfrei.
- 1. Mai - Tag der Arbeit
- Muttertag - erster Sonntag im
Mai, nicht der zweite Sonntag, wie in Deutschland
- Pfingstmontag - 7 Wochen nach
Ostern
- 20. August - Stefanstag, Tag der
Staatsgründung im Jahre 1000 n.Chr.
- 23. Oktober - Tag der 3.
Republik, Ausgerufen
am 23. 10. 1990 in Erinnerung an den Aufstand von
1956
- 1. November - Allerheiligen / arbeitsfrei
in Ungarn
- 25. und 26. Dezember -
Weihnachten
- 31.
Dezember - Silvester
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| 2. Ungarische Küche |
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Durch
die Globalisierung und Kommerzialisierung nach der
Privatisierung gibt es immer weniger
Gaststätten in
Budapest, die speziell oder nur noch ungarische Speisen anbieten -
genauso wie deutsche Spezialitäten in deutschen
Gaststätten.
In
den Reiseprospekten wird das Restaurant Gundel im Stadtpark seit vielen
Jahrzehnten an erster Stelle
genannt - da haben wir andere Meinung aus langjähriger
Erfahrung. Seit
1894 in
Familienhand,
wurde das Restaurant von Karl Gundel junior in der Nachkriegszeit
enteignet,
seine Erben sollten nicht gefragt werden bei der
Rückgabe
unrechtmäßig
enteigneter Objekte. Gundel
war und ist eine
gastronomisch orientierte Familie aus Nürnberg,
die Pfannen
und Töpfe von Gundel sind auch heute noch von bester
Qualität. Im
Restaurant Gundel wird heute dermaßen kulinarisch
gekocht,
dass auch ungarische Köche
kaum noch
erkennen, dass man gerade eine Landesspezialität isst. Wenn
man
heute Wert auf
kulinarische Garnierung legt, gibt es immer mehr
neue Restaurants
im Stadtzentrum, die Gundel in allerlei Hinsicht auf allen Ebenen
übertreffen -
wenn es
um das Kulinarische geht.
Zigeunermusik in Gaststätten - Wir wollen die Restaurants in
der Zitadella oben am
Gellertberg und andere am Burgberg, den Matthiaskeller
(Mátyáspince) an der Elisabethbrücke und
weitere, in den
von Kommmerz geprägten Touristenprospekten
hochgelobten Gaststätten mit Zigeunermusik nicht
weiterempfehlen. Wir sehen mit einem weinenden Auge, dass da lediglich
Devisen-Abzocke im
Gange ist, wenn der Primás (Vorgeiger der
Zigeunerkapelle) dem Gast
direkt am
Tisch solange in die Ohren geigt, bis einem das Trommelfell schmerzt
und der
Appetit
vom Stress vergeht, wenn man nicht rechtzeitig und
genug
Trinkgeld dafür spendet,
dass man vom Prímás in Ruhe gelassen wird. Wenn
sich die
Zigeunermusiker beklagen und nicht verstehen wollen,
warum ihre Musik heute kaum noch gefragt ist, dann ist ihre
kommerziell geprägte Aufdringlichkeit an erster Stelle zu
nennen.
Eine weiterere Ursache ist die Tatsache, dass die
hervorragenden Meister
dieser Musiksparte ausländischen Gästen die
traurigsten ungarischen
Liebeskummer-Schlager
aus den 1920er Jahren spielen, die nur noch die kaum
bewegliche, älteste Generation in
Ungarn kennt.
Das hat mit ungarischer Musik, geschweige mit Volksmusik nichts im
geringsten zu tun, auch wenn das in den Glanzprospekten der ungarischen
Touristenbehörden so vorgegaukelt wird.
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| 3.
Gaststättenempfehlung
für Budapest-Reisen.de |
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Wir
empfehlen grundsätzlich kein Restaurant in Budapest - umso
mehr
weisen wir darauf hin, dass es in Budapest eine Reihe von
gastronomischen
Betrieben gibt, die man in den Werbebroschüren kaum findet.
Vor
allem
fehlt Gundel
im Stadtpark, die Zitadella am Gellertberg oder der Matthiaskeller an
der Elisabeth Brücke in
fast keiner Werbebroschüre der Stadt.
Unverschämte
Trinkgeldjäger, Kellner und Musiker sind da am Werke. Wenn man
dem
Werbeslogan der Reiseprospekte Glauben schenkt, dann
soll Gundel das Mekka der
kulinarischen Köche aus der ganzen Welt sein u.ä.
- als wäre Gundel noch immer das Ding aller Dinge und
wären die vielen Jahrzehnte nicht spurlos an Gundel und
Co. vorbeigesegelt. Da haben wir andere Erfahrung....
Wir kennen Gundel und die anderen seit Jahrzehnten. Da
sind die Kellner auch heute noch besonders höflich - zumindest
solange es um das Trinkgeld
geht. Versuchen Sie mal kurz vor Ladenschluß noch ein
Abschiedsgetränk zu bestellen. Da werden Sie genauso unsanft
rausgeschmissen, wie in Hamburg auf der Reperbahn morgens um
halb vier
.....und wenn Sie spätabends den Kellner um eine
Taxibestellung bitten, dann kommt irgendwann ein Taxi, dessen Fahrer
der Kellner persönlich gut kennt. Sie
werden garantiert schon vor Ankunft des Taxi aus diesen
hochkarätigen Gaststätten gejagt, weil der
Kellner dann kein Trinkgeld
mehr erwarten kann. Und der Taxifahrer wird Sie ebenso schnell
loswerden - unabhängig davon, ob an der
nächsten
Adresse schon längst Ladenschluss war oder nicht, weil ihm der
nächste Gast aus diesen Gaststätten schon per Funk
vermittelt wurde. Sowas nennt man Taxifahrer-Kellner-Beziehung.
Gundel und die anderen waren in der sozialistischen
Ära mangels Konkurenz bis zum Himmel
hochgelobt. Nach dem politischen Seitenwechsel eröffneten sich
unzählige andere, auch kulinarische
Gaststätten in Budapest, die die alten gastronomischen
Betriebe in allerlei Hinsicht übertreffen -
kulinarisch-gastronomisch und allein schon wegen
der zentralen Lage in der Stadt. wir nennen hier einige
Gaststätten, die wir ohne Interesse daran empfehlen
können.
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Firkász
Restaurantcafé
Tátra
utca 18 im 13.
Stadtbezirk
Telefon: +36-1-789-1118
Mindestens
einen Besuch wert ist das Restaurantcafé
"Firkász" mit einer lobenswerten Spitzenküche in
der
Tátra utca Strasse, wo sich international bekannte
VIP-Persönlichkeiten die Klinke aneinander weiter reichen und
die Preise
für westliche Touristen noch akzeptabel sind. Vor allem
lobenswert ist hier, dass man die ungarischen Gerichte auch
noch an den Tellern erkennt.
Mittagessen ist vom Schwedentisch, zum Abendessen spielt ein
Klaviervirtuose.
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Sir
Lancelot
Podmaniczky
utca 14 im 6.
Stadtbezirk - ca. 5
Minuten Fussweg entfernt vom Westbahnhof
Telefon: +36-1-302-4456
Extrem kulinarisch,
mittelalterliche Ambiente, Tischreservierung erforderlich.
Die Enge der
Räumlichkeiten und die düstere Beleuchtung im
einstigen Kohlekeller des Wohnhauses sind
leider unangenehm, es soll aber eine mittelalterliche Ambiente
erwecken. Wenn man am Abend zu früh
kommt, könnte es sein, dass die Tische noch leer sind. Das ist
aber selten und bestimmt nicht lange, denn meistens
ist dieses besonders kulinarische
Restaurant überfüllt. Was die Speisen betrifft, das
Angebot besteht überwiegend aus gegrilltem, höchst
ergiebigem Hausmannskost. Über die Küche kann sich
kein Gast beschweren und wenn, dann nur über die
nicht landestypischen Speisen oder die hohen Preise. Die finden
wir jedoch berechtigt, wenn man die mittelalterlich anmutenden
Darstellungen zwischen den eng zusammengerückten
Tischen und Stühlen mitberechnet. Bauchtanz, Feuerspucken und
kriegerisch anmutende Fechtkämpfe von anno dazumal
zählen zu den Darbietungen. Wem das zusagt, ist hier richtig
am Platze.
Wir empfehlen telefonische Tischreservierung.
Von den
Ferienapartments und erreicht man Sir Lancelot in
10 Minuten zu Fuss. Mit einer Station Strassenbahnfahrt kann man den
Fussmarsch halbieren.
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Vörös
Postakocsi
(Rote Postkutsche)
befindet
sich in der "Ráday utca"
Strasse 15,
ca. 2 Minuten entfernt vom "Kálvin tér" Platz
(U-Bahnstation der blauen Linie
3, demnächst auch die grüne Linie 4). Traditionelle
ungarische Küche wird hier hochgeschrieben - in den
Resiseprospekten!
Auf der Speisekarte konnten wir im Mai 2011 kein einziges Gericht aus der
ungarischen Küche identifizieren.
Unter den
vielen gastronomischen Betrieben in dieser Strasse
können
wir ausschliesslich "Vörös
Postakocsi" empfehlen - das
einzige Restaurant und Straßencafé mit alter
Tradition. Zuletzt vor
ca. 150 Jahren haben hier an der Stadtgrenze die Postkutschen ihre
Pferde getauscht.
Ursprünglich ein Kaffeehaus, seit 1970
ausschließlich Restaurant mit Musik, wurde im Jahre 2002 modernisiert und
behindertengerecht
umgebaut. Von der "alten Tradition" ist hier nur
noch die Zigeunermusik und eine erstklassige Küche
übriggeblieben.
Als Mittagstisch bekommt man hier täglich ein
Drei-Gänge-Menü zu einem Preis von rd. 4,- Euro
(Stand: Mai 2011).
Zum Abendessen gibt es überwiegend
Grillgerichte bei Zigeunermusik.
Die besten Gerichte bekommt man zwischen 10 und 15 Euro, für
Bier und Wein verlangt man Preise, wie in Deutschland (Stand: Mai
2011).
Bei den
Ferienapartments und und
befindet sich das Restaurant Vörös
Postakocsi gleich um die
Ecke
und für junge Leute ist dieses Restaurant von
den Ferienwohnungen und ganz nah.
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Pastrami
Restaurant
3.
Stadtbezirk "Óbuda", Lajos utca 93-99 - in der
Nähe der HÉV-Haltestelle
"Tímár utca"
Im Jahre 2008
eröffnetes Restaurant mit hervorragender Küche -
modern, bietet die Nachahmung neuester Fingerfood
Spezialitäten aus New York an. Hervorragende
Gerichte zu
akzeptablen Preisen - wo kann man das sonst sagen? Hier kommt man
schnell zum Essen
- bereits ab 3-4
Euro und der Höchstpreis liegt bei 3.900 Forint, ca. 15 Euro
für Forellen- oder Rinderfilet.
Stand: Februar 2011.
Zu Fuss erreicht man Pastrami
von den
Ferienapartments und in wenigen Minuten.
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Bei den von uns
empfohlenen Gaststätten ist die ungarische
Küche kaum vorhanden, nur die einheimischen können
sie bei manchen Gerichten erkennen. In der folgenden
Gaststätte wird
ausschließlich nach einheimischen Rezepten
gekocht, ähnlich wie zu Hause bei Mama.
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Frici Papa
Adresse: Király utca 55 im 7. Stadtbezirk - vielleicht 200 m
entfernt von der Hauptverkehrsader "Erzsébet
körút" in Richtung
Downtown.
Öffnungszeiten: Mo-Sa 11-23 Uhr
Für die reine
ungarische Küche ist Frici Papa eine von den
wenigen Adressen in Budapest, die wir kennen Hier gibt es
Hausmannskost, was und wie die Ungarn auch zuhause kochen! Es
ist ein einfaches, kleinbürgerliches Restaurant -
kantinenartig, aber mit Speisekarte und Bedienung. - Man
zahlt hier weniger als 1 Euro für ein Gläschen Wein, der vom
Rebstock entstammt und nicht in einem Weindesigner-Studio komponiert
wird
(Stand 2011).
Von den
Ferienapartments und erreicht
man Frici Papa in
5-10 Minuten zu Fuss. Nach einer Eine-Haltestellenfahrt mit der
Strassenbahn in südlicher
Richtung zur Haltestelle "Király utca" bleibt nur noch ein
Fußweg von
ca. 200 m bis zum Frici Papa.
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Große
Markthalle
- östlich
der Donau an
der "Szabadsághíd" Brücke,
direkt
gegenüber dem Thermalbad Gellert am Fuße des
Gellertberges.
Aus dem Norden kommend am
südlichen Ende der "Váci utca"
Strasse, in der Nähe des Kálvin
Platzes
Öffnungszeiten: Mo 6-17h Di-Fr: 6-18h Sa: 6-14h
Wenn
der Otto-Normal-Tourist ungarische
Speisen nach Hausfrauenart
aus frischer Ware zubereiten möchte, dann
müssen wir zum Einkauf die Markthallen empfehlen, von
denen es in
Budapest mehrere gibt. Es gibt auch bessere Märkte, mit einer
größeren Angebotspalette, jedoch speziell auf
Touristen
eingestellt ist die Große Markthalle an der
Freiheitsbrücke. Mit
Deutsch oder Englisch kommt man im überwiegenden Teil der
Großen Markthalle zurecht, zumindest dort, wo
Souveniers
aufgeschwätzt werden.
Zur
Gastronomie in der Großen Markthalle:
Hier gibt es nur ein einziges
Restaurant, das "Fakanál" oben im ersten Stock, wo
die ungarische Küche speziell für Touristen
vorgeführt wird
zu Preisen, wofür man auch in nobleren
Gaststätten speisen kann und
nicht wie hier auf selten sauberen Campingtischen. Was man in
diesem Restaurant bekommt,
kann man auch
in Deutschland
leicht nachkochen. Umso weniger die
landesspezifischen Genüsse, die man
in den
benachbarten Imbissständen im 1. Stock bekommt:
- Ungarische Bratwurst -
1000mal besser als
Krakauer, Thüringer oder Weißwurst......
Hurka
(=Wellwurst,
identisch mit deutscher Blut- oder Leberwurst, ähnlich der
norddeutschen Grützwurst)
wird auch in Ungarn als Blut-
und Leberwurst gebraten, schmeckt in der Markthalle etwas
würziger und mit einer
ungarischen Nuance - man sollte sie probieren. Die
Rezepte wurden von deutschen Siedlern aus der alten Heimat
mitgebracht und in Ungarn landestypisch verfeinert. Sie
gehören
in
Ungarn auf jede Schlachterplatte,
traditionell werden sie in allen ungarischen Familien Ostern und in der
Weihnachtszeit aufgetischt.
- Langos
mit Knoblauch – sprich: Langosch - nur
mit Knoblauch ist original ungarisch, alles andere mit
Käse und Quark oder Tomatensauce ist
Kommerz. Langos hieß
ursprpünglich "Nürnberger Krapfen", war von
bayerischen Siedlern nach
Ungarn eingebürgert und von den Ungarn zur Nationaldelikatesse
erkoren.
Die Nürnberger
Krapfen kennt man heute in der Tat in Deutschland noch immer,
allerdings nur noch in wenigen
Dörfern in der Nürnberger Gegend.
- An
einigen Imbissständen kann man die landes- und
landschaftstypischen
Weine probieren oder auch mitnehmen.
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Von den
Ferienapartments und liegt
die Große Markthalle ca. 200 m entfernt.
Vermerk:
Das Restaurant "Vörös
Postakocsi" und die Große
Markthalle befinden sich vielleicht 400 m voneinander entfernt.
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4. Ungarische
Konditoreierzeugnisse
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Mit französischem
Ursprung - vielfach besser als das Original
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Am Ferenciek tere Platz
steht das sog.
Párizsi Udvar (=Pariser Hof), ein Prunkgebäude aus
dem Jahr 1913 (Bild
links aus: Ráday Mihály - N.Kósa
Judit 1999: Jelenetek
a pesti utcán. Karinthy Kiadó Budapest). Vorne hinter dem
kleineren Baum ist der Eingang zum
Jégbüfé (=Eisbuffet),
eine Konditorei mit Stehcafé, wo man alle bekannten
Konditoreierzeugnisse des Landes nach Originalrezept auch zum Mitnehmen
bekommt. In Werbeprospekten werden auch andere
Konditoreien und
Gaststätten gelobt, wo man angeblich noch bessere
Kuchen produziert
werden (d.h. meistens noch mehr Zucker, Butter oder
Sahne). Man sollte jedoch
auf das
Originalrezept achten, wofür Eisbuffet und Gerbeaud stehen.
Am Ende des 19. Jahrhunderts gab es nämlich in
den besten Budapester Hotels unzählige
Spitzenköche und Konditormeister aus
Frankreich, die alle traditionellen
ungarischen Rezepte
bis zum "besser nicht mehr geht" fortentwickelten.

Eine
noble Konditorei
ist Gerbeaud (so hieß der berühmteste
Konditormeister) im gleichnamigen
Prunkgebäude (Bild rechts) am
nördlichen Ende der Fußgänger Flaniermeile
"Váci
utca" am Vörösmarty
tér Platz. 1858 eröffnete hier Heinrich Kugler, der
damals
berühmteste Konditormeister des Landes seine
Konditorei, die
von den Budapestern noch lange nach ihm Kugler genannt war. Hier kann man sich in der
ursprünglichen,
vornehmen Ambiente des 19.
Jahrhunderts mit den besten Köstlichkeiten nach
Originalrezeptur
verwöhnen lassen. Fragen
Sie hier nach
"Dobostorta", die berühmteste Kreation des
Kugler-Nachfolgers Emil
Gerbaud, der die Konditorei in der K und K Ära vor dem ersten
Weltkrieg zur weltberühmten Pilgerstätte der
Patisserie-Schleckermäuse entwickelte. Einst wetteiferten die
berühmten Konditoreigaststätten von Wien und
Budapest. Es bleibt
Ihnen überlassen
darüber zu
entscheiden, ob die Dobostorte
bei Gerbeaud oder die Sachertorte im Hotel Sacher
in Wien besser schmeckt. Am Bild links sieht man die drei
Spezialitäten des Hauses, von links: Dobostorte,
Gerbeaud-Schnitten und den Kugler, die berühmteste
Kreation des
Gründers Heinrich Kugler. Ein Vergleich mit dem Massenprodukt
Mozartkugel wäre eine Beleidigung für den Kugler,
sagen
Fachleute. Die Produkte des Hauses Gerbeaud werden heute in
über zehn Länder, sogar in Übersee
geliefert.
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5. Stadtrundfahrt -
kommerziell
oder alternativ
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Kommerzielle
Stadtrundfahrt – in einem Sight Seeing Bus mit Reiseleitung
Eine bis zu 4
Stunden lange Sight
Seeing Tour mit
Reiseleitung in Bussen
bietet sich vom Deák tér
Platz, von der zentralen Metro-Umsteigestation, wo sich alle
drei
U-Bahnlinien der Stadt kreuzen. Diese Busse pendeln zwischen
Heldenplatz (Bild
links) und Burgberg (nächstes Bild), dabei steckt man oft im
Stau, z.B. in der
Boulevardstrasse Andrássy út
vor dem Heldenplatz - eine mit bedauern
kommentierte, jedoch gern einkalkulierte Einnahmequelle für
Busse und
Reiseleiter.
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Alternative
Stadtrundfahrt – auf eigene
Faust mit der Strassenbahnlinie 2
Unsere
Empfehlung nicht nur bei schönem
Wetter ist eine nicht kommerzielle Touristenattraktion von Budapest
– die Hin-
und Rückfahrt am östlichen Donauufer entlang der
Donau mit der Straßenbahnlinie
2. Eine Fahrt im östlichen Stadtteil Pest. Wenn man die Fahrt
am Vormittag
beginnt, dann sind die Berge im Westen noch von der Morgensonne
angestrahlt,
nachmittags stehen die Sehenswürdigkeiten auf den Bergkuppen
im Gegenlicht und
sind etwas grau. Bei Sonnenschein im Hochsommer erstrahlt alles. -
Diese
Fahrt bietet einen guten Überblick über die
wichtigsten Sehenswürdigkeiten von
Budapest und gibt erste Ideen für weitere Erkundungen der
Stadt.
Die
Tour eignet sich für aktive Touristen und dauert, je nach
Ihrer Aktivität
zwei Stunden bis zu einem halben Tag. Für diese Fahrt sollten
Sie sich
Strassenbahntickets, am besten eine Tages- oder Wochenkarte oder eben
die
Budapest Karte besorgen, außerdem Informationsmaterial
über die
Sehenswürdigkeiten von Budapest. Stadtprospekte bekommt man
gleich nach der
Landung im Flughafengebäude. Das erspart den Reiseleiter, Sie
sind
unabhängig von
einer Busgruppe und schauen sich das an, wofür Sie sich
interessieren. Ob Sie
diese Tour an den Endstationen oder beispielsweise an der Markthalle,
Elisabeth-
oder Kettenbrücke beginnen, das bleibt Ihnen
überlassen.
Zuerst
geht es in Richtung
Süden – von der Endstation an der
Margarethenbrücke:
Direkt vor der Strassenbahn sieht man im östlichen Stadtteil
folgende
Sehenswürdigkeiten:
Parlament - 1-2
Haltestellen südlich von der Margarethenbrücke
fährt man um das 96 m hohe und
296 m lange Parlament herum. Es ist eine der architektonischen
Sehenswürdigkeiten
der ungarischen Hauptstadt.
Kettenbrücke
- die erste Donaubrücke
in Budapest. Der Brückenarchitekt Adam Clark stolzierte mit
seiner perfekten Arbeit
bei der Brückeneröffnung und versprach Selbstmord
für den Fall, dass jemand
einen Fehler in seinem Bauwerk entdeckt. Nach einiger Zeit gab es eine
Fehlermeldung.
Der Steinmetz vergaß die Zungen in die offenen
Mäuler der vier Löwen an den
Brückenköpfen zu meißeln. Daraufhin beging
Adam Clark tatsächlich Selbstmord, als er vor den Augen der
zum Festakt versammelten Publikum in die
rauschenden Donauwellen
sprang.
Südlich vom Parlament hat man einen herrlich langen
Panoramablick, zuerst auf den Burgberg. Die
Sehenswürdigkeiten im
westlichen Stadtteil Buda sind der Reihe
nach:
Fischerbastei,
Matthiaskirche,
Burgpalast
– mit dem Bau der Burg
begann man nach dem Tatareneinfall im frühen 13. Jahrhundert.
Der Königsschloss
erhielt seine barocke Form in der Zeit von der Maria Theresia, der
Kaiserin von
Österreich und Königin von Ungarn. Im Palast befindet
sich heute die Ungarische
Nationalgalerie. Für den Besuch, einschließlich
Fußweg benötigt man 1-2 Stunden,
wenn man schon oben auf dem Burgberg ist.
Gellertberg - Oben
darauf steht die
Zitadelle, die im Jahre 1849 von den Habsburgern gegen die
aufsässigen
Ungarn
errichtet und dessen militärischen Anlagen nach dem Ausgleich
im Jahre 1867 überflüssig
geworden erst im Jahre 1904 abgetragen wurden. In den Maueranlagen
befindet
sich heute ein gastronomischer Betrieb mit Diskothek.
Fahren Sie bis zur
Endstation am neuen Kulturzentrum mit dem Nationaltheater und
der Musikhalle
am östlichen Donauufer, wenn
Sie sich für moderne Architektur oder eine Eintrittskarte
interessieren.
Anschließend die
Fahrt zurück
nach Norden:
Steigen Sie gegenüber
Gellertberg an der Freiheitsbrücke aus. - Die
Freiheitsbrücke hieß bis zur roten
Machtübernahme im Jahre 1948 Franz Josef
Brücke. Sie war ein Geschenk des Kaisers an Budapest bzw.
zuliebe seiner Gattin
Lissi, die man in Deutschland fälschlich und
scherzhaft Sissi nennt. – Vor der
Brücke steht die Große Markthalle,
ein Backsteinbau aus dem Jahr 1896, eine der touristischen
Attraktionen von Budapest. Die beste Zeit für einen Besuch ist
der
späte Vormittag. Da sind Obst und Gemüse
frisch für
den Einkauf und oben auf der ersten Etage ist
die einzige Gaststätte "Fakanál"
(=Holzlöffel) bereits
geöffnet. -
Für den aktiven Touristen empfehlen wir eher
die Imbissstände, die überwiegend echte
Landesspezialitäten aus der ungarischen
Küche anbieten.
Nach einer Mahlzeit und Erfrischung in
der Markthalle setzen Sie Ihre Fahrt am
besten bis zur nördlichen Endstation an der
Margarethenbrücke fort. Wenn man
von der Margarethenbrücke erneut südlich
fährt, kann man das Parlament und die genannten
Sehenswürdigkeiten erneut einprägen. Wer es so
zeitlich besser findet, kann den
Besuch der Großen Markthalle am Ende der Fahrt zum Einkauf
und/oder zu einer
erneuten Erfrischung einplanen. |
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6. Budapest Einkaufstipps
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Auch
wenn die Zeiten der Schleuderpreise der roten Ära vorbei sind,
in
Budapest kann man immer noch ein Schnäppchen machen...
oder landesspezifische Köstlichkeiten besorgen, die
man in
anderen Ländern so nicht bekommt.
Geheimtipp:
viele
deutsche Markenprodukte sind in Ungarn preisgünstiger - so
z.B. Medikamente wie Aspirin, Markenunterwäsche von
Schießer und
Triumph oder Daunen-Bettwäsche von Billerbeck.
Beachtenswert ist die Form der Kopfkissen. Sie sind
rechteckig,
70x90 cm und damit etwas praktischer, als die
quadratischen, 80x80er deutschen Inlets. Pkw-Fahrer
sollten die Kopfkissen und auch die Decken aus
Ungarn holen, Gänsedaunen gibt es dort
reichlich und
günstiger
als in Deutschland.
Ein
nicht sehr langer Bereich der Strasse "Deák Ferenc utca"
zwischen Vörösmarty tér Platz und
Deák
tér Platz, wo das Hotel Kempinski seit einigen Jahren steht,
wurde vor kurzem völlig aufpoliert. Hier gibt es einige
Markenboutiken, wofür viele Deutsche nach Mailand oder New
York
fliegen - diese Läden sind in Budapest etwas
günstiger, als
in New York.
Geschenk-Klassiker
- Traditioelle Geschenke und Mitbringsel aus
Budapest sind vor allem Porzellan, handbemahlt aus Herend,
Pécs (Firma
Zsolnay) oder Hollókő. Weitere Mitbringsel sind Keramik,
Stickereien
und Puppen im Trachtenlook.

Spitze
und Stickereien
- Spitze aus Halas ist immer weiß und aus
Mezőkövesd farbig (Bild rechts). Die
Stickereien
aus Buzsák sind "vézás":
blau-rot, "rátés": blau-schwarz oder
"boszorkányos": leuchtend bunt.
Eine Attraktion von Buzsák sind die Frauen in
Gruppen, wie sie
bei
schönem Wetter auf der
Strasse sticken.
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Lebensmittel
- Paprikapulver
---> rosenscharf
oder edelsüß sind die feinen
landestypischen
Markenprodukte, die Grundlage der ungarischen Küche.
Alle anderen Paprikaprodukte, wie z.B.
"Gewürzpaprika" sind kommerzielle Massenware, die man weltweit
in
jedem Supermarkt bekommt.
Eingelegtes
Gemüse - man sollte sie nach eigenem Geschmack an
Marktständen
aussuchen.
(=kovászos uborka) sind eine landestypische
Variante von Salz-Dill Gurken, die man
in den Supermärkten nur
noch mit
Borretschchemie bekommt, wie auch die Spreewaldgurken
seit der
Wende.
- aus Szeged und Herz
Salami aus Budapest, wurden berühmt, als
man sie
noch aus Esel- und
Pferdefleisch herstellte, tagelang räucherte und danach viele
Wochen lang im Luftzug trocknete. Heute
werden sie
grundsätzlich aus
Schweinefleisch hergestellt und der ursprüngliche Geschmack
mehr oder
weniger gut mit
Gewürzen nachgeahmt. Die
Gebrüder Herz waren Donauschwaben und
haben nach deutschem Rezept produziert, bis ihr Betrieb enteignet
wurde. -
Seit die Fa. Herz vor ein paar Jahren von der Fa. Pick aufgekauft
wurde, leidet die Herzsalami deutich an Qualitätsverlust.
Picksalami
selbst ist
die Nachahmung einer Tiroler Dauerwurstspezialität mit
einer ungarischen Nuance. Rezept und Herstellungsverfahren
wurden einst
von
österreichischen Soldaten dem
Metzger Pick in Szeged beigebracht. Das besondere bei
diesen Salamisorten sind: ungarische Gewürzmischung,
Räuchern nach
alter Bergtiroler Methode und die lange Lufttrocknung, die in
Deutschland
keine Firma mehr leisten kann.
Das sollte man wissen:
Ungarische Salami bleibt 1-2 Jahre lang frisch in der
Luft aber man darf
sie nie im Kühlschrank lagern. Bei Kälte schrumpft
das
Fleisch, dabei schlägt das Salz in wenigen Tagen aus und der
Geschmack ist damit vorbei. - Das ist auch der Grund dafür,
warum
man die ungarischen Metzgereiprodukte aus den Kühlregalen
deutscher
Supermärkte nicht kaufen sollte. Es ist eine falsche, von den
Brüsseler Parteibonzen unwissentlich erkorene
Vorschrift, dass man auch luftgetrocknete Fleischwaren gekühlt
lagern muss.
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Gänseleber
- wird in Ungarn viel
umworben und in Budapest dort teuer verkauft, wo die Touristen
erscheinen. Man bekommt sie auch in vielen
Landgaststätten fertig zubereitet und deutlich
preiswerter, als in der Dose aus
den Lebensmitelgeschäften.
Für
ihr Fettleber werden die Gänse und Enten bis zum nimmergeht
gestopft,
sonst
kriegen sie keine Fettleber, ein von Matastasen durchwachsenes Gewebe,
die Vorstufe vom Leberkrebs - ob auch Sie
das in Kauf nehmen wollen?
Wie
sich gesund gewachsene Leber und die
Stopfleber voneinander unterscheiden, sehen Sie im Video rechts
>>>
Weltweit werden jährlich bis zu
2600
Tonnen Gänse- und Entenleber mit maschineller Zwangsstopfung
hergestellt. Etwa 80% davon werden in Ungarn produziert. - In 15
Ländern, einschließlich Deutschland wurde die
Produktion von Stopfleber bereits verboten. - Stand:
April 2010.
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Barackpálinka (=Aprikosenschnaps) und Szilvapálinka (=Zwetschgenschnaps) kauft
man am besten in den
Supermärkten und nicht am Strassenrand oder
Wochenmärkten, wo man
keinen Preisvergleich hat.
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Wein aus
Ungarn
Die Rebe ist eine
tropische Pflanze, die zur Reife viel
Sonnenschein benötigt. Sie überlebt gerade noch in
der südlichen Hälfte
von Deutschland. So ist es auch in Ungarn. Über die
Landesgrenzen
Ungarns
hinaus meistbekannt ist jedoch der Tokajer Ausbruchwein
aus der sog. Kältekammer im Nordosten des Landes, wo auch
Südhänge mit
Sonnenbestrahlung gibt - wie weltweit bis zum Polarkreis.
Damit
man auch hier noch Hochwertiges
herstellen kann, bedarf es viel Kunst und eine besondere
Herstellungsmethode. Für den Tokajer Ausbruchwein
wird der
Heuriger mit Hilfe von Trockenbeeren etwa zur Weihnachtszeit
erneut
zur Gärung gebracht. Nach jahrzehntenlangen Experimenten
gelang
dieses Verfahren zur Zeit des französischen
Sonnenkönigs. Dem von seiner Duftnote berühmten
König
wurde eingeredet, dass er nun flüssiges Gold zum Probieren
bekommt.
Ludwig XIV. durfte
kosten und ernannte den Tokajer Aszu bzw. Ausbruchwein prompt zur
Königin aller Weine. Bis zur Privatisierung nach der
politischer Wende
im Jahre 1989 war der Tokajer Ausbruchwein
noch schwerflüssig, honigsüß wie Eiswein
und nur
ausnahmsweise als Schauobjekt
mit dem holzzerstörenden
Botrytis Pilz angeboten (der auch die menschlichen Zellwände
zerstört). Seit die neuen Weingutsbesitzer die
Axa-Versicherung und
andere Anlage-Spekulanten sind, schmeckt
der
Ausbruchwein etwas bitterlich, immer mehr nach Wermuth, ist immer
dünnflüssiger und weniger süß.
Wenn dies das
Ergebnis einer traditionellen Hergestellungsmethode sein soll, wie
auf
den Etiketten steht, dann hätte ihn der Sonnenkönig
womöglich überhaupt nicht gelobt.
Die
Herstellungsmethode zum Ausbruchwein ist vergleichbar mit der
Produktion von Sherrywein in Spanien, weil auch dort der Neuwein mit
dem
Altwein gemischt wird. Es gibt jedoch einen wesentlichen Unterschied:
Der
Tokajer wird aus qualitativ hochwertigen Weintrauben hergestellt und
niemals kommt Zucker in die Fässer - das
wird streng kontrolliert. Das Tokajer Ergebnis mit ca. 16 %
Alkoholgehalt ist
nur mit dem deutschen Eiswein vergleichbar. Bei der Herstellung von
Sherrywein werden minderwertige Rebsorten verwendet. Damit der
Alkoholgehalt im Sherrywein trotzdem auf nur 12-13% steigt, wird
Branntwein
beigemischt. Dass der Sherrywein auch noch mit viel
Zucker
hergestellt wird, deutet auf geringfügig alkoholhaltige
Weinsorten hin. Bei soviel Laborarbeit ist es
selbstverständlich, dass der Sherrywein hinter den
Kulissen unter
Geheimhaltung hergestellt wird. - Die Frage
überlassen wir den Sherryliebhabern: was
für einen Fusel mischt man mit hochprozentigem
Brandtwein und Zucker im sonnenreichen Spanien,
damit der Alkoholgehalt im Sherrywein nur 13% erreicht,
wenn bei uns in Deutschland der einfache
Qualitätswein oft
bis zu 13%
Alkoholgehalt hat?
Von Natur aus empfehlenswerte Weinsorten
aus Ungarn ohne viel drum und dran kennen wir auch - viele.
Hervorzuheben sind die
Portugieser, Pinot Noir, Cabernet Sauvignon und andere begehrten
Rotweinsorten
im südlichsten Weinbaugebiet
Villány aus den vornehmen Weinkellereien
Bock oder Polgár. Was Ihnen besser mündet,
kräftig rot oder fein und
mild, das sollten Sie selbst probieren. Außer
Villány können wir aus
Überzeugung noch zwei weitere,
ebenfalls südliche und sonnenreiche Weinbaugebiete empfehlen: Szekszárd
(südöstlich vom Plattensee, überwiegend
Rotwein) und
Hajós
(im Süden an der Donau, neben Rot- auch Weißwein),
weil hier
die Qualität immer noch aus Weintrauben entstammt.
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Naturheilmittel
aus Heilkräutern - sind wesentlich
preisgünstiger in
Ungarn, als hierzulande.
Propolis-Produkte
sind Wirkstoffkonzentrate aus Blütenpollen und Honig und in
Ungarn sehr
günstig.
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EINKAUFSMEILEN
Váci
utca
- in der Fußgängerzone von
Downtown Budapest mit exklusiven
gastronomischen Betrieben. In vielen
feinen Butiken wird
neueste
internationale Mode und traditionelle Volkskunst
angeboten.
Deák
Ferenc utca
- eine neue Flaniermeile vor dem Hotel Kempinski, wo man
einige Butiken weltberühmter
Designer findet.
Ráday
utca
- die neue Flaniermeile der ungarischen Hauptstadt in der Nähe
der
Großen Markthalle könnte man eher
als Freßgasse mit Strassencafés bezeichnen.
Butiken und elegante Shops
sucht man hier vergebens.
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BOULEVARDSTRASSEN
Kossuth
Lajos utca ist lediglich ein kurzer Teil des schnurgeraden
Weges vom Ostbahnhof zur Elisabethbrücke an der Donau.
Nagykörút
bzw. die Große Ringstrasse findet man unter verschiedenen Namen auf dem Stadtplan
- je nach Teilstrecke.
Nagykörút ist eine halbringförmige, ca. 5
km lange
Boulevardstrasse
zwischen den
Donaubrücken Petőfi im Süden und Margit im Norden.
Für Touristen
empfehlenswert sind
ausschließlich die Teilstrecken nördlich vom "Blaha
Lujza tér" Platz
bis zur
Margarethenbrücke bzw. Margit híd. Ihre
Namen sind "Erzsébet kőrút",
"Teréz kőrút" und "Szent
István kőrút".
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MARKTHALLEN
Es
gibt rd. 20
Markthallen in Budapest. Die Große
Markthalle (Baujahr 1897) am südlichen Ende der
Váci utca
Strasse, zwischen
Kálvin tér Platz und Donau ist besonders gut auf
Touristen eingestellt.
Hier findet man geballt alle Gaumenfreuden des Landes.
LEBENSMITTELGESCHÄFTE
die
großen Einkaufszentren Tesco, Auchan, Cora, Eurospar u.a.
haben lange
Öffnungszeiten, einige 24/7 d.h. sie sind 24 Stunden
und 7
Tage in der
Woche geöffnet und werden lediglich an wenigen Feiertagen im
Jahr
geschlossen. Sie sind größer, als deutsche
Supermärkte. Hier kann der
Tourist seine Zeit wirklich verschwenden, denn auch in kleineren
Läden
kann man den Reisebedarf zu ähnlichen Preisen decken.
"Csemege" und "CBA" sind die
Überlebenskünstler aus der
Wendezeit. REWE ist in Ungarn mit vielen
Pennyfilialen vielerorts
vertreten. Lidl wächst heran und neulich
erschien auch Aldi. Kleine Miniläden in der
Innenstadt sind meist auf Lebensmittel und
Alltagsnotwendigkeiten spezialisiert und haben oft 24/7
Nonstop-Öffnungszeiten.
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Musikliebhaber
von allen
Musikrichtungen kommen auf ihre Kosten in der Petőfi Sándor
utca
Strasse, gegenüber "Szervita tér" Platz in Downtown
bei "Rózsavölgyi", der auch Rosenthaler genannt
wird. Hier
kann man Bücher, CDs und Schallplatten aus aller Welt
bestellen und sogar nach
Deutschland versenden lassen - immer noch zu einem günstigen
Preis.
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Antiquitäten
die
Zeiten für
Schnäppchen sind lange vorbei - und wenn man etwas ins Auge
fällt, dann sind außer einer Ausfuhrgenehmigung auch
die
Zollformalitäten zu beachten - am besten gleich bei der
Einreise nach Ungarn.
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7. Warnung vor
Touristenabzocke
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Das klingt nach Abzocke
Wo
die meisten Touristen herumschauen, ist auch Bauernfängerei an
der
Tagesordnung. Dagegen sind die Gäste in den
Fünf-Sterne-Hotels ebenso wenig geschützt,
wie der Otto
Normaltourist weltweit überall, so auch in Budapest. Eines der
meistbegehrten Mitbringsel aus Ungarn ist der berühmte
Magenbitter
von Zwack am Bild links.
Den Preis für Unicum wollten wir
nun mal als Budapestkenner unter die Lupe nehmen. Er schwankt in
Budapest
von normal bis unverschämt, nach
unseren
Erkenntnissen von 13,- bis 27,50 Euro für die gleich
grosse, 1
Liter Flasche. Hier einige weitere Preisbeispiele für die ein
Liter Flasche:
"Szépségszalon": 4.800,- Forint (16,85 €).
Szépségszalon ist ein
Feinkostladen mit eingepackter Ware, genau gegenüber dem
Nationalmuseum, Adresse:
Múzeum körút 37,
Markthalle am
Lehel tér Platz: 3900,- Forint
(13,70
€) in mehreren Läden, aber im Kellerbereich bei einem
Chinesen fanden wir den besten Preis in ganz Budapest: 3.700,- Forint
(rd. 13,- €).
Den
grossen Vogel schoss sich dabei der Laden am Bild rechts in der
Fußgängermeile Váci utca unter Haus-Nr.
48 ab. Hier kostet die
ein Liter
Flasche 7.850,- Forint (rd. 27,50 €).
An zweiter Stelle unter den Abzockern
landete die Grosse Markthalle von Budapest mit 6.800,- Forint
(ca. 23,80 €) für die ein Liter Flasche. Das
ist offensichtlich der Einheitspreis hier, wo auch mit dem Preis
für Paprikapulver und Gänseleber sehr viel Unfug,
sprich
Touristenabzocke betrieben wird. In manchen Landgaststätten
bekommt man günstiger die gleiche Menge
Gänseleber auf dem Teller
serviert, als in der
Markthalle in Dosen.
Alle Preisangaben ohne Gewähr, Stand 08. 09. 2010
Die südliche
Strecke der Váci utca, südlich der
Elisabethbrücke in Richtung Markthalle wurde
erst nachträglich ausgebaut, gehört nicht
zum
traditionellen Bereich der Fussgänger Einkaufsmeile. Vor allem
die Gaststätten werden in
dieser Gegend von neuen Spekulanten
betrieben. Sie werden von Einheimischen und Budapestkennern wegen der
arrogant
betriebenen Werbung als "Mundpropaganda" unangenehm
empfunden
und das bedrohliche Gedränge im südlichsten Bereich
der Fußgängerzone Váci utca gemieden. Vor
den Gaststätten stehen wegelagernde
Türsteher und
Koberer. Sie bedrängen die Touristen mit z.T. erlogenem
Lockvogelgeschwätz. Werbezettelverteilung und die lebendigen
Lichtfasssäulen erinnern an Geschichten in Chicago
und New
York, die in Gangsterfilmen
während der Weltwirtschaftskrise in den 1930er Jahren
abspielten. Auf
Taschen, Ausweispapiere und Wertsachen sollte man in diesem
Gedränge besonders achten.
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8.
Sehenswürdigkeiten
für Budapest-Reisen.de
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| Eine
gebürtige Ungarin, die heute in Südamerika
lebt, hat ihrer Familie Budapest vorgeführt und nahm sich
danach die Zeit, das
beste
Informationsvideo über Budapest zusammenzustellen. Es zeigt
die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der ungarischen Hauptstadt
mit englischer Beschriftung |
Postkarten-Video
für wiederkehrende Budapest-Reisen.de
mit volksmusikalischer Untermahlung |
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9. Die wichtigsten Museen in
Budapest
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| Ungarisches
National Museum |
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| Ungarische
Nationalgalerie |
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| Museum
der schönen Künste |
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| Kunsthalle |
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| Landwirtschaftliches
Museum |
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| Aquincum
Museum |
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| Museum
für Gewerbekunst |
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| Museum
für Volkskunst |
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| Haus
des Terrors |
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| St.
Stephan Basilika |
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| Museen
in Budapest |
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10. Konzert- und
sonstige Veranstaltungsstätten
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| Ungarische
Staatsoper |
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| Musikakademie |
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| Palast
der Künste |
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| Papp
László Budapest Sportarena |
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| Millenáris
Centrum, Palast der Wunder |
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| Budapester
Zoo |
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| Budapester
Vergnügungspark |
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| Skulpturpark
gigantischer Kommunistengrößen |
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11.
Öffentlicher Verkehr in
Budapest
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Ticket- und Fahrpreis-Information
- Stand: November 2011
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Über 65jährige
EU-Bürger fahren
kostenlos
mit der staatlichen Eisenbahn und in den landeseigenen Bussen
der Firma
Volan in ganz Ungarn. Das gilt auch für den
Öffentlichen
Verkehr von Budapest. Personalausweis oder Reisepass
mit Geburtsdatum sollte
man
dabei haben.
Karte der S- und U-Bahnlinien von
Budapest
- Die Abkürzung für S-Bahn ist
HÉV und die U-Bahn wird in Budapest Metro genannt. Die Wagen
der
einzelnen
Bahnlinien sind in der gleichen Farbe angestrichen, wie die
Linien
auf der Karte. Die existierenden Metrolinien nennt man entsprechend
gelbe (Nr. 1), rote (Nr. 2) und blaue (Nr. 3) Linien. Der Bau
einer vierten Linie ist weit vorangeschritten und wird bald
übergeben. Die Linie 4 verbindet den Ostbahnhof mit dem
"Kelenföldi" Bahnhof im westlichen Stadtteil Buda.
|
 |
- Grüne Linien:
HÉV (S-Bahnen).
- Gelbe Linie: Metro 1, wird auch Millennium Metrolinie genannt. Sie
war die erste Metrolinie auf dem europäischen Festland und
wurde
zur Weltausstelung im Jahre 1896 fertiggestellt - Eintausend Jahre nach
der Staatsgründung.
- Rote Linie: Metro 2, fährt in Ost-West Richtung zwischen den
Eisenbahnhöfen Südbahnhof ("Déli
Pu.") und
Ostbahnhof ("Keleti Pu"). Vom "Déli
Pu." fahren die Züge zum Plattensee, vom "Keleti Pu" in die westliche
Länder - über Wien nach Frankreich oder
Deutscland.
- Blaue Linie: Metro 3, fährt aus der Nähe der
südöstlichen Stadtgrenze durch die Innenstadt bis
weit nach
Norden im Stadtteil Újpest. - An der
südöstlichen
Endstation "Köbánya-Kispest" steigt man in den
Flughafenbus
um.
- Metrolinie 4: wird schon seit gut 10 Jahren gebaut,
zurzeit im
Eiltempo, sie wird voraussichtlich in 2012 fertiggestellt. Der
Bau der
Stationen
verursacht noch viel Stau auf den Strassen von Budapest, jedoch immer
weniger. Momentan schlimm ist es nur noch westlich der Donau am Moricz
Zsigmond körtér und an den letzten drei Stationen
in südwestlicher
Richtung.
|
Ticketpreise in 2011 -
für die Benutzung aller öffentlichen Verkehrsmittel
in Budapest. Diese Preise gelten unbestimmt lang bis zur
nächsten Preisänderung.
- Die
Fahrkarten sind erhältlich an den Kassen im
Eingangsbereich von fast
allen U-Bahnstationen,
- EU-Bürger
über 65 fahren frei - Personalausweis oder Reisepass
mit Geburtsangabe erforderlich.
-
Einzelfahrkarte für 320,- Forint (ca. 1,20 Euro),
- Einzelfahrkarte beim Busfahrer gekauft > 400,- Forint
(ca. 1,50 Euro),
- Umsteigerticket für 490,- Forint (ca. 1,80 Euro),
-
Tageskarte für 1.550,- Forint (ca. 5,75 Euro),
- Familienticket für 2.200,- Forint (ca. 8,15 Euro)
....gilt
für
2 Tage für zwei Erwachsene (über 18)
....und mindestens
ein Kind
(unter 14), sie alle müssen zusammen in einem Wagon
fahren,
-
10er Ticketblock für 10 Fahrten für 2.800,-
Forint (ca. 10,40
Euro),
- 3-Tageskarte
für 3 Tage für 3.850,- Forint
(rd. 14,25 Euro)
- kein Foto notwendig,
- Wochenkarte
für 7 Kalendertage für 4.600,-
Foring (ca. 17,- Euro) - kein Foto notwendig,
- 2-Wochenkarte für 14 Tage für 6.500,-
Forint (ca. 24,- Euro)
- ein Foto
ist notwendig,
- Monatskarte für 9.800,- Forint (ca. 36,30 Euro)
- ein Foto ist notwendig.
Wichtig:
Anders als in Hamburg oder Berlin, die Wochenkarten gelten ab
gewünschtem Tag für 7 oder 14 Tage.
Preise in Euro sind ca.-Angaben, sie wurden mit 270 Forint für
1 Euro berechnet und gerundet.
Der aktuelle Wechselkurs
>>>
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| 12. Vom Flughafen zu unseren
Ferienwohnungen |
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Anreisemöglichkeiten
zu unseren Ferienwohnungen vom Flughafen Budapest
Nach
wie vor bedrängen aufdringliche Taxifahrer die
Fluggäste bereits in der Empfangshalle des Flughafens. Das
sind professionelle Schlawiener, die sich unterwegs als
Schnellrechner beim
Geldwechsel hervortun. Um Missverständnisse zu vermeiden,
empfehlen wir unseren Transferservice.
1.
Unser Flughafentransfer für Kleingruppen bis zu 3 Personen per
Pkw für 24,- Euro Festpreis zu den Ferienwohnngen. Das ist preisgünstig
für Gruppen ab 2 Personen. Abholtermin
bitte vorher per e-Mail vereinbaren. Sie werden am Flughafen erwartet
und zur Ferienwohnung gefahren. Den Schlüssel
übergibt entweder unser Fahrer oder eine Person, die in der
Wohnung auf Sie wartet.
2.
Unser Großraumwagen fährt für 24,- Euro
die ersten 3 Personen und für je 9 Euro weitere, bis
zu insgesamt 11 Personen in Budapest vom
Flughafen zur
Ferienwohnung. Abholtermin bitte vorher per e-Mail vereinbaren. Sie
werden am Flughafen erwartet und zur Ferienwohnung gefahren. Den
Schlüssel übergibt entweder unser Fahrer oder eine
Person, die in der Wohnung auf Sie wartet.
Andere
Serviceunternehmen
3. Taxi
vom Flughafen für 4 Personen ca. 25 Euro zu den
Ferienwohnungen in der Stadtmitte. - Man
sollte genug Forint dabei
haben
oder den Wechselkurs kennen und schnell rechnen
können, denn
die Budapester Taxifahrer sind nach wie vor
trickreiche Schnellrechner und
täuschen sich nie zugunsten der Fahrgäste - da kommt
kein Bankmanager beim Schnellrechnen mit. Versuchen
Sie vor der
Fahrt einen Festpreis bis zu Ihrem Ziel zu vereinbaren.
4.
Flughafen-Minibus / Großraum-Sammeltaxi - fährt bis
zu 10 Personen für ca. 12 Euro pro Person zu den
gewünschten Adressen. Zuerst gibt es eine Wartezeit, bis der
Bus voll ist, danach wird zu den einzelnen Adressen gefahren, der
letzte Gast hat Pech und fährt zu allen Adressen mit - und das
dauert....
5.
Öffentliche Verkehrsmittel
Von der
Kofferausgabe rollen sie Ihre Koffer ca. 50 Meter zur Endstation der
Flughafenbuslinie 200E.
(Es
gibt hier nur Einzeltickets für ca. 400 Forint aus
dem
Ticketautomat oder vom Fahrer, der grundsätzlich kein Geld
wechselt)
15
Minuten Fahrt bis zur Endstation "Köbánya".
Hier
kann man alle o.g. Tickets zu den Öffentlichen Verkehrsmitteln
von
Budapest kaufen, aber nur für Forint.
Empfehlenswerte
Auswahl
für Touristen:
-10er
Ticketblocks (für 10 Einzelfahrten),
-3
Tageskarte (3 Tage unbegrenzt fahren - ohne Foto),
-7-Tageskarte (7 Tage
unbegrenzt fahren - ohne Foto),
-2-Wochen Karte (hierfür ist ein Ausweisfoto erforderlich -
nicht übertragbar)
Von "Kőbánya-Kispest"
fährt die Metrolinie 3 in Richtung Stadtmitte morgens ab 4:30
Uhr und
zuletzt um 23:10 Uhr los. Die reine Fahrzeit von der U-Bahn Endstation
bis zur zentral gelegenen
Metrostation am "Deák tér" Platz beträgt
16 Minuten.
Der Ticketschalter an der
Metrostation
"Kőbánya-Kispest"
hat folgende Öffnungszeiten:
Mo-So 6:00 - 20:00 Uhr.
Wer aus
Budapest zurückfliegt,
nimmt z.B. die Metrolinie 3 vom "Deák tér" Platz
zwischen 4:45 Uhr
morgens bis zuletzt um 23:25 Uhr und fährt damit bis zur
Endstation "Kőbánya-Kispest".
Die
reine Fahrzeit beträgt 16 Minuten und ist im
Tagesverlauf unterschiedlich wegen der verschieden langen Standzeiten
an den U-Bahnhaltestellen.
Nun
folgt die Wartezeit zwischen Metro und Flughafenbus -
diese kann bis zu 15 Minuten dauern.
In "Kőbánya-Kispest"
steigt man in den Flughafenbus, Nr. 200E ein, der morgens ab 4:30 Uhr,
zuletzt um
23:46 Uhr zum Terminal 2 losfährt und unterwegs am Terminal 1
hält. Die reine Fahrzeit beträgt rd. 30
Minuten. |
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Ihr
Budapest-Reisen
Team
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