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Kettenbrücke und Burgberg bei Abendlicht
    
Einreiseformalitäten:  Ungarn ist seit dem 01.05.2004 Mitglied der EU, das Schengen-Abkommen vom 14.06.1985 (Bild links: Denkmal an der Stelle der Unterzeichnung) gilt seit dem 30.04.2008 für Reisende nach Ungarn. Deutsche Staatsangehörige können ohne Kontrolle einreisen - so steht es im Abkommen. Wegen Terrorgefahr - sagt man -  wird jedoch vom Zoll immer schärfer kontrolliert.
   
Seit dem Schengen-Abkommen genießen ausländische EU-Bürger bis zu 90 Tage lang visumfreien Aufenthalt in Ungarn genauso, wie vorher. Einen Ausweis mit Lichtbild sollte man für alle Fälle dabei haben, genauso wie in Deutschland. Eltern können ihre Kinder in ihre Pässe eintragen lassen.
Das Schengen-Abkommen reguliert den Grenzübergang in den EU-Staaten - seit 2015 jedoch nicht für andere - Dank Angie!
   
Der frühere Kanzlerkandidat Oskar La Fontaine warnte öfter vor der Person Angela Merkel und bezog sich dabei auf diverse Fakten aus ihrer Vergangenheit in der DDR. Im Jahre 2012 bezechnete der Visionär die Kanzlerin Merkel in einem Speigel-Artikel als Zerstörerin der EU. Unter ihren direkten Vorfahren gab es schon einige aktive Feinde von Deutschland. Normalerweise schafft man damit die beamtenrechtliche Überprüfung vor der Einstellung in den Staatsdienst unterster Stufe nicht, aber diese Überprüfung läuft bei Parteibonzen offensichtlich durch schleierhafte Kanäle.
Merkel zerstört die EU
Der US-Amerikanische Präsidentenkandidat Donald Trump erklärte die Kanzlerin Anfang Oktober 2015 für Verrückt. Er weiß genauso wie Viktor Orbán in Ungarn (vielfach veröffentlicht in ungarischen Medien), wer die Schlepper und ehrenamtlichen Helfer von der Türkei bis nach Deutschland und Schweden planen und durchorganisieren ließ. Früh genug fand man dafür genügend Dokumente mit Adressen vermeintlich gemeinnütziger Organisationen in der verlorenen Hinterlassenschaft des Flüchtlingstrecks in landwirtschaftlichen Gemeinden, wo die Gesamternte der Landwirte abgeerntet oder zertreten wurde und die Bewohner aus ihren Häusern getrieben wurden. Monatelang wurde Bahnhof Keleti, europaweit der wahrscheinlich wichtigste Zentralbahnhof für Europareisende lahmgelegt. Merkel zerstört die EU
Was in Schengen als Fortschritt und Erleichterung für die EU-Bürger reguliert wurde, ist seit ihrem Willkommensgruß und der dadurch ausgelösten Migrationsflut nur noch eine Farce. Während EU-Bürgern Regularien und damit Hindernisse aufgebaut werden, sollen die Wirtschaftsflüchtlinge aus sicheren Staaten, wie z.B. Marokko, Algerien, Jordanien, Türkei, Bulgarien, Österreich, Griechenland und Italien nicht nur bevorzugt aufgenommen, sondern im Eilverfahren integriert werden. Vor Allem Arbeitsplätze sollen ihnen bevorzugt, schneller als EU-Bürgern vermittelt werden bei einer Arbeitslosigkeit von rd. 3 Millionen Deutschen und noch viel mehr in der EU. Merkel zerstört die EU
    
Angie versprach hochqualifizierte Fachkräfte für die deutsche Wirtschaft unter den Flüchtlingen. Von wo sie diese Information haben konnte, ist uns schleierhaft. Naheliegend ist die Lobbyarbeit von Mercedes, BMW u.a. im Bundestag. Bei der Überprüfung der in Ungarn (überwiegend unfreiwillig) registrierten Wirtschaftsflüchtlinge aus sicheren Herkunftsländern, wie Türkei, Jordanien, Griechenland, Bosnien u.a. fand man (Amtliche Statistik, Stand: 8.9.2015) 35% Analphabeten und hatten 5% Hepatitis, 3% Syphillis. Das fehlt noch in Deutschland und könnte der Konjunktur helfen bei Deutschlehrern und Medizinern - könnte Angie wohlgemeint denken. Was sie mit der Einladung von allen Syrern ohne Obergrenze hervorrief und die Folgen davon, schildert das folgende Video, das bereits von über 10 Millionen gesehen aus YouTube.com aus vermeintlich urheberrechtlichen Gründen entfernt wurde und nun in unzähligen Exemplaren laufend neu verbreitet wird:
   
     
Achten Sie im obigen Video auf die Szene, wie in schwedischen Kindergärten das Siegeszeichen der ISIS- bzw. Daeshkämpfer den Kindern von Freiwilligen vermeintlicher Wohltätigkeitsorganisationen einstudiert wird. Wir zeigen die Szene als Bild nochmals:
  
Isis Siegeszeichen wird gelehrt
  
Anfang 2016 berichtete der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) über eine deutlich schlimmere Statistik unter den hierzulande registrierten Wirtschaftsflüchtlingen, als von den Ungarn erfaßt. Der Spiegel berichtete über die Einstellung der Migranten zu Deutschland. Demnach wollten 75% der in Hamburg gestrandeten Migranten die deutsche Sprache nicht erlernen, ja sogar 25% von ihnen finden es unzumutbar, diese schwierige Sprache in einem kostenlosen Sprachkurs zu erlernen. Den Hinweis, mit Deutsch würden sie eine Arbeit schneller finden, entgegneten sie, dass sie die Arbeit nicht benötigen, weil Angie ihre Versorgung garantiere und wenn nicht, dann ziehen sie lieber weiter nach Schweden... Die amtliche Statistik bestätigt die Recherchearbeit von "Der Speigel". Von den im Jahre 2015 erfaßten, aber weitgehend nicht registrierten, über eine Mio Asylantragstellern stellten lediglich 55,688 einen Antrag auf Arbeitsgenehmigung. Uns bleibt es schon schleierhaft, warum man lernunwilligen ausländischen Analphabeten hierzulande einen Sprachkurs anbietet. Ebenso unerklärlich ist uns die Erkenntnis der bayerischen Erfassungsstellen, dass es unter den von Angie ursprünglich versprochenen hochqualifizierten Migranten die wenigsten über eine berufliche Qualifikation verfügen...
  
Warum erst im Januar 2017 die Bundestagsabgeordnete (CDU) Erika Steinbach und warum nur sie in Deutschland zur Erkenntnis kam, "Merkel habe mit der Grenzöffnung im Herbst 2015 gegen geltendes Recht verstoßen", das erscheint uns merkwürdig. Sie zog die Konsequenzen daraus, die vermeintlich christlich geprägte Partei der Kanzlerin Merkel (CDU) zu verlassen. Über die sog. Flüchtlnge meint sie nun: "Das alles wurde 2015 durch die einsame Kanzlerentscheidung in den Schatten gestellt, mehr als eine Million Migranten ungesteuert und ungeprüft monatelang nach Deutschland nicht nur einreisen zu lassen, sondern sie auch noch mit Bussen und Zügen hierher transportieren, obwohl viele aus einem sicheren Herkunftsland kamen und praktisch alle über andere EU-Länder eingereist waren, und demgemäß nach geltendem EU-Recht (Dublin-Abkommen) hätten zurückgewiesen werden müssen." Während EU-Bürger aus anderen Ländern ein Ausweis und Visum für die Einreise nach Deutschland benötigten, kamen andere - Dank Angies Lockruf - ungehindert, viele nach Wegwurf ihrer Ausweise nach Deutschland, darunter die folgenden drei "Flüchtlinge", die zufällig schnell enttarnt wurden - der Dritte rechts im Münchener Hauptbahnhof:
   
Migrant in DeutschlandMigrant in DeutschlandMigrant in Deutschland
  
Über 85% der in Ungarn registrierten Wirtschaftstouristen haben angegeben, sie wollten in Europa nicht arbeiten, weil sie Recht auf Flüchtlingshilfe hätten. - Mercedes, BMW und Co. konnten trotz dieser Vorwarnung aus Ungarn kaum erwarten, die Fließbänder von den von Angie versprochenen hochqualifizierten Auszubildenden laufen zu lassen und beschwerten sich über die lange Dauer, bis die Migranten ihre Arbeitsgenehmigung erhalten. Ihnen wäre sicherlich lieber, den Mindestlohn an die Fließbandarbeiter aus EU-Ländern nicht zu bezahlen - dabei war der von der Koalitionspartei SPD erzwungene Mindestlohn womöglich die einzig sinnvolle Tat Angela Merkels zehnjähriger Kanzlerschaft bis 2015.
 
Bei dem aktuellen Wirrwarr in der europäischen Politik, die durch Angies Lockruf hervorgerufen wurde, können wir nur diejenigen Armen der Ärmsten bedauern, die von Schleppern mit Versprechungen auf den Flüchtlingstreck gelockt ihr Hab und Gut hinterlassen. Wohlorganisiert von Georg Soros diversen, vermeintlich gemeinnützlichen Stiftungen erhielten die in türkischen Asylkamps von Schleppern auf den Euro-Trip gelockten Migranten eine Informationsbroschüre über ihren Weg, darin Landkarten über den Treck und Telefonnummern von Soros-Stiftungen, die den sog. Migranten den Weg aus der Türkei bis nach Schweden juristisch unterstützen. Das ist ein Supergeschäft für die vermeintlich gemeinnützigen Stiftungen und dessen Organisator, der von Donald Trump als Papiertäter bezeichnet wird, der nirgendwo Steuer bezahlt für seine globale wirtschaftliche Aktivitäten, darunter am Maidan in Kiew/Ukraine. Franz Müntefring (SPD) sprach schon früh genug von Heuschrecken...
  
Viktor Orbán, der George Soros persönlich gut kennen soll, beschrieb im November 2015 die Pläne von Soros vor Journalisten. Demnach plant der ungarnstämmige, wie auch immer Holocaustgeschädigter (ihm wird in den USA vielfach unterstellt, dass er sich - wie auch immer - an Hitlers Machenschaften bereichert haben soll) aus den USA seit Jahrzehnten mithilfe seiner vermeintlich gemeinnützigen Organisationen die Vernichtung von Ungarn und Deutschland werkelt. Nach Soros Ideen sollten in Europa viele Hot Spots aufgebaut werden. Der größte davon sollte in Griechenland entstehen, wo in einem Aufnahmelager etwa 4 Millionen Immigranten laufend auf ihre Übernahme in andere EU-Länder bereit stehen sollten. Nach Soros Plänen sollten Deutschland, Frankreich und Großbritannien jährlich je 1 Million Migranten übernehmen und die anderen EU-Länder die restlichen Quoten akzeptieren oder Bußgelder in unbezahlbarer Höhe begleichen. Was für ein Wunder, wenn diese Wünsche gelegentlich auf höherer EU-Ebene wiederholt werden, wie vom EU-Parlamentspräsidenten Martin Schulz und sogar Angela Merkel war begeistert von der Idee für die Einrichtung von Hot Spots!
  
Was Viktor Orbán nie verschwieg, ist die Tatsache, warum Ungarn seinen gefährlichsten Grenzabschnitt physikalisch und durch neue Gesetze seit September 2015 genauso abschirmt, wie Israel. Der wohl wichtigste Grund für den Bau der südlichen Grenzschutzanlagen ist die Wille des ungarischen Volkes und nicht die Idee von Viktor Orbán. es geht auch heute noch um die Selbstverteidigung des Landes, denn nach Soros Plänen sollte Ungarn und auch Deutschland von der Landkarte verschwinden. Als die Migranten die Ernte in den ersten drei Dörfern an der Südgrenze Ungarns zu Serbien geerntet oder zertrampelt hatten, ging seine Popularität so tief in den Keller, dass sein Rücktritt kaum noch vermeidbar war. Zudem ging gleichzeitig das los, was im obigen Video in Griechenland gezeigt wurde. Die Bevölkerung von Ásotthalma an der Grenze zu Serbien traute sich nicht mehr in die eigenen Häuser. Sie wurden geplündert und ruiniert. Die beste Verteidigung ist die Atttacke und wir erwarten spannend, wann und wie die Verantwortlichen für die Schengen-Zerstörung zur Rechenschaft gezogen werden. Beispielsweise der Werner Faymann, der zwar von der politischen Bühne verschwand, aber über den Schaden, den er Österreich zugeschachert hatte, bisher nicht einmal gefragt wurde.
  
Die Migranten kamen massenhaft nach Deutschland nach Angies Ruf. Sie belasten den deutschen Staatshaushalt im Jahre 2016 voraussichtlich mit 17 Milliarden Euro Mehrausgaben - eine Belastung, die vor allem im sozialen Wohnungsbau seit Jahrzehnten fehlen, in einer EU-Ära, währenddessen die soziale Schere das Land immer weiter auseinander dividiert. Dabei gibt es eine Reihe von Nachbarstaaten Syriens und des Iraks, die in Erdöl schwimmen und die religiös verwandten Migranten ohne erkennbare Belastung bis zum Frieden in den zerbombten Ländern hätten versorgen könnten - ohne Soros Machwerk und darauf anschließendem Lockruf von Martin Schulz und Angela Merkel...
  
Nach Europol-Angaben haben die weitgehend gemeinnützig organisierten Schlepperorganisationen im Jahre 2015 über 6 Milliarden Euro Einnahmen von Migranten verbucht, etwa genauso viel, wie europäische Drogenhändler im gleichen Zeitraum. Über 90% der Migranten haben die Schlepper für ihre Überführung nach Europa bezahlt, dabei wurden insgesamt 10.000 Schlepper polizeilich erfaßt. Die höchsten Preise verlangten die Schlepper für die Überfahrt nach Griechenland, aber die meisten Syrer haben bereits dafür zahlen müssen, dass sie ihre eigene Landesgrenze Richtung Türkei überqueren durften. - Soviel über das Schengen-Abkommen, dessen Zerstörerin Angie und die aktuelle Entwicklung um die Jahreswende 2015/16. Aus juristischer Sicht handelt es sich um fortgesetzten gewerblichen, bandenmäßig organisierten Wirtschaftsbetrug, wofür in unserer Demokratie die einen verfolgt und bestraft, die anderen gelobigt und mit diversen, neu erfundenen Medaillen ausgezeichnet werden.
  
Wie die Zeiten sich ändern - und vor allem warum? - Wofür Viktor Orbán noch vor kurzer Zeit als EU-Rebell und Faschist vom österreichischen Bundeskanzler Werner Faymann beschimpft wurde (im Mai 2016 von der Geschichte eingeholt und von der politischen Bühne verweht) und auch von Ex-EU-Parlamentspräsidenten und SPD-Kanzlerkandidaten Schulz*, darüber hört man im März 2017 neue Töne, so über die Frontex-Aktivitäten auf Malta: "Der NGO-Wahnsinn muss beendet werden... Die Arbeit der Freiwilligen führt dazu, dass mehr Flüchtlinge im Mittelmeer ums Leben kommen, als weniger." Viele machen sich zu Partnern der Schlepper." - so Sebastian Kurz, Vorsitzender der OSZE.
* Über Martin Schulz sei an dieser Stelle genannt, dass er auf der politischen Eselsreiter nicht so gerne nach Berlin abstieg und damit auf Brüssel verzichtete, wie in den deutschen Medien dargestellt wird. In Brüssel hört man andere Töne, dort spricht man über seine Flucht. Unter den vielen Vorwürfen gegen ihn in Brüssel ist das Korruptionsverfahren besonders schwerwiegend, das gegen ihn vom EU-Parlament in Brüssel im März 2017 eingeleitet wurde. ...und so ein Politiker soll deutscher Bundeskanzler werden.

Ende 2016/Anfang 2017 leutet das Wahljahr 2017 in der Bundesrepublik ein. Das deutsche Volk kennt die Wahlversprechungen der vermeintlich demokratisch gewählten Politiker des Landes und weiß bereits seit Jahrzehnten bescheid, dass nach der Wahl andere Winde wehen, wie vor der Wahl. Besonders merkwürdig erscheint die Kehrtwendung von Angela Merkel in letzter Zeit, seitdem sie in den Medien nur noch über die Rückkehr der Flüchtlinge spricht. Was nach der Wahl auf das deutsche Volk zukommen wird, darüber möchten wir an dieser Stelle nicht spekulieren. Wir wünschen lediglich die Abschaffung der zweiten Stimme, damit das Volk nicht nur die Wahl zwischen zwei vermeintlich demokratisch vorgegaukelten, hier oder dort gescheiterten Kandidaten wählen darf - bzw. kann oder evtl. muss.
  
    
    
Warum nach Budapest?  -  Beispiel: VIP-Shopping
    
Shoppingmeile Deák Ferenc utca in Budapest Die Fussgänger Einkaufsmeile Váci utca ist weit über den Landesgrenzen hinaus bekannt. Seit der politischen Wende wird dort die gesamte Umgebung laufend auf Hochglanz poliert.
Fussgänger-Einkaufmeile Váci utca in Budapest Nach der Eröffnung des 5-Sterne-Hotels Kempinsky im Jahre 1992 in der Deák Ferenc utca Strasse, östlich vom Vörösmarty tér Platz wurde auch diese Strasse vollständig saniert und auf Hochglanz poliert. In dieser neuen Einkaufsmeile eröffneten international bekannte Ladenketten ihre Markenboutiken, wofür viele Deutsche nach Mailand oder New York fliegen. Diese Läden sind in Budapest etwas günstiger, als in New York. Mexx, Hugo Boss und Tony Hilfinger waren die Ersten direkt gegenüber Kempinsky.
Geldwechsel: Bargeld wechselt man deutlich besser vor Ort in Ungarn, deutlich besser, als in anderen Ländern - am günstigsten in den Downtown-Wechselstuben von Budapest. Großbanken reagieren weniger flexibel auf die Kursänderungen. Sie passen den Kurs einmal in der Woche dem Börsenkurs an, Wechselstuben tun das öfter am Tag. Den besten Wechselkurs fanden wir am 20.03.2010 in der Wechselstube am Erzsébet körút 8 in Budapest, genau gegenüber dem Boscolo Hotel, das einst als Café Hungaria im New York Palast berühmt geworden war.
    
 Der aktuelle Kurs
    
    
Bankkarten werden akzeptiert: in vielen Geschäften und an sog. Bankomaten (Bargeldautomaten), die vor den Banken und in größeren Einkaufszentren meistens im Eingangsbereich stehen.
    
    
Notrufnummer in Ungarn
    
Allgemeine Notruf:  112 - für Polizei, Krankenwagen, Feuerwehr
  
Spezielle Notrufnummer:
  
  • Ambulanz / Rettungsdienst
  • 105 Feuerwehr
  • 107 Polizei
  • 188 Autoclub
  • 1-438-8080 Touristenpolizei (in Budapest / 24h)
    
    
Gesundheitswesen in Ungarn
    
Ärztl. Versorgung: Die neuen EU-Versicherungskarten werden im allg. akzeptiert. Die Abrechnung mit den gesetzlichen Krankenkassen erfolgt normalerweise problemlos. Wenn Sie auf Nummer Sicher gehen wollen, dann fragen Sie Ihre Kasse vor der Fahrt, welche Leistungen in Ungarn übernommen werden.
   
Zahnarzt - Die Adressen von deutschsprachigen Medizienern und Zahnärzten in der Nähe unserer Ferienwohnungen teilen wir unseren Gästen auf Anfrage gerne mit. Wir können Ihnen Zahnärzte empfehlen, die gleichzeitig auch in Deutschland praktizieren und nur aus Kostengründen ihre Patienten in Budapest behandeln. Sie sind - im Gegensatz zu deutschen Zahnärzten - nicht darauf eingestellt, möglichst viele Zähne zu ziehen, sie haben daher kein Interesse am Abzocken von Touristen. Die Ausbildung ungarischer Zahnärzte ist deutlich gründlicher, dauert 1-2 Jahre länger als die der Deutschen und die Qualität der verwendeten Materialien ist mindestens so gut, oft besser als hierzulande. Die Behandlungskosten sind deutlich niedriger, als in Deutschland. Es ist eben die große Gewinnspanne, die den Unterschied macht, woran sich deutsche Zahnärzte gewöhnt Ihnen den wahren Grund für den Preisunterschied nie verraten.
   
Den Weg der Kassenpatienten zum Zahnarzt in Ungarn beschreiben wir 
 hier   
   
Je nach Entfernung von Deutschland lohnt sich die Reise nach Ungarn bereits ab einer Krone und ab drei Kronen machen Sie ein gutes Geschäft, wenn Sie Ihre Zähne in Ungarn richten lassen. Die Reise lohnt sich besonders bei Implantaten.

   
Den Weg zur Kurbehandlung in Ungarn lesen Sie hier     
   
Bericht aus dem ungarischen Gesungheitsministerium (Anfang 2009): Seit 1985 wird die Bevölkerung von Ungarn auf AIDS untersucht - eine Untersuchung, die von der ungarischen Bevölkerung als selbstverständlich akzeptiert wird. Jährlich werden bis zu 4.000 Personen freiwillig, aber anonymisiert untersucht. 1985 bis 2009 wurden insgesamt 1.700 Fälle registriert. Damit ist der prozentuale Anteil der je erfaßten Infizierten in der Gesamtbevölkerung Ungarns 0,017%. Die Zahl täuscht, weil darin auch die Zahl der infizierten Ausländer enthalten ist, die sich in Ungarn anonym untersuchen ließen. Etwa 80% der Betroffenen sind Männer - ein Anteil, der in den westeuropäischen Ländern ähnlich hoch ist. Unter den Infizierten erhöht sich heurer der Anteil der jungen heterosexuellen Mädchen besorgniserregend.  HIV positiv?
   
Der Anteil der Infizierten ist besorgniserregend hoch im Nachbarland Ukraine, wo das Problem von der Regierung ignoiert wird.
Außerdem gibt es in der Ukraine keine obligatorische oder staatliche Krankenversicherung (Anfang 2014), daher können sich viele keine kostspielige Arztbesuche leisten. Die Lebenserwartung bei Männern liegt in der Ukraine bei 63 Jahren, Frauen werden durchschnittlich 74 Jahre alt. Das ist deutlich weniger als in Westeuropa und etwas weniger als in den restlichen mitteleuropäischen Staaten.
 
Es
sind bereits über 500.000 Bürger, mehr als 1% der 46,2 Millionen Ukrainer vom HIV-Virus angesteckt. Die Bevölkerung ist weitgehend unaufgeklärt, es findet keine staatliche Kontrolle statt, der Anteil der Infizierten unter den Prostituierten beträgt mehr als 90%.
   
Zum Vergleich die vorhandenen Zahlen in Deutschland (2012):
Insgesamt 74.500 infizierte Personen gibt es in Deutschland,  das sind 0.092 % der Bevölkerung - ein rd. sechsmal höherer Anteil, als in Ungarn. Davon starben 550 im Jahr der Berichterstattung.
   
Im Jahre 2012 gab es weltweit 34 Millionen HIV-infizierte Menschen - das sind rd. 0,5% der Weltbevölkerung. Davon starben 1,8 Millionen an Aids.

   
Handgemachte Schuhe - könnte ein Grund für eine Budapest-Reise sein. Váci utca / Ecke Haris köz nimmt der Meister selbst Maß und fertigt im europäischen Vergleich zu einem günstigen Preis Schuhe an, die ein Jahrzehnt lang bei vollem Glanz halten und bei Bedarf angepasst werden können. In den Ferienwohnungen BP-01A-HA-4R BP-01-HA-3L und BP-01-HA-3R wohnen Sie direkt gegenüber dem Schuhmacherladen im Zentrum der Fussgängerzone von Budapest, wo feine Shops und Boutiken um die Gunst der Kunden kämpfen.
    
Optiker - arbeiten noch günstig in Budapest, bei einer Budapest-Reise können Sie auch hier einiges sparen - an den Arbeitskosten, weniger an der Materie selbst.
    
    
Verkehr in Ungarn
    
Pkw:  Außerhalb geschlossener Ortschaften sind die Scheinwerfer auch tagsüber einzuschalten.
Allg. Tempolimit: Innerorts 50 km/h, außerorts 90 km/h und auf der Autobahn 130 km/h.
Promillengrenze: 
Es gibt ein absolutes Alkoholverbot am Lenkrad mit Null-Toleranz.
   
Gebührenpflichtige Hauptstrassen und Autobahnen 
   
Vignetten
bekommt man an den Grenzübergängen und an den Tankstellen in ganz Ungarn. Es gibt einheitliche Vignetten für ganz Ungarn, die für unterschiedliche Zeiträume gelten. Seit Ende 2014 existieren regional gültige Vignetten, die den einheimischen Autofahrern zugute kommen, weil Ausländer damit nicht auskommen. Gleichzeitig diskutiert man in Deutschland darüber, ob man Ausländern Vignetten aufzwingen dürfe.
  
   
Eisenbahn - Ungarn verfügt über ein relativ dichtes Bahnnetz. Es gibt vier internationale Bahnhöfe in Budapest:
  
  • Keleti pu. (Ostbahnhof) - hier kommen die Züge aus westlichen Ländern an und/oder fahren Richtung Balkan weiter.
  • Kelenföldi pu. - ca. 15 Minuten vor Keleti pu. halten die Züge (nicht alle) aus westlichen Ländern hier. Wer zuerst westliche Ziele in Budapest anvisiert, sollte hier aussteigen. Auch ein Umsteigen auf andere Züge kommt hier in Frage, z.B. auf die Züge nach Balaton bzw. Plattensee, die vom Südbahnhof losfahren.
    Mit der Strassenbahnlinie 19 fährt man von Kelenföldi pu. am westlichen Donauufer entlang zum Batthányi tér Platz oder
    mit der Strassenbahnlinie 49 zum Deák tér Platz im Stadtzentrum von Pest.
    Die neue U-Bahnlinie 4 fährt von hier zum Keleti pu. im Stadtzentrum von Pest.
  • Déli pu. (Südbahnhof) - Züge zum Plattensee.
  • Nyugati pu. (Westbahnhof) - von hier fahren die Züge überwiegend in die östlichen und nördlichen Landesteile, ferner in die Nachbarländer Slowakei, Tschechien, Polen und Ukraine.
Busverkehr - Mit den Bussen der Firma Volánbusz erreicht man in Ungarn fast alle Ortschaften.
  
Auch EU-Bürger fahren kostenlos ab dem 65. Lebensjahr - landesweit im öffentlichen Verkehr. Die Berechtigung wird bei Kontrollen mit einem Reisepass oder Personalausweis eines EU-Landes nachgewiesen. Die freie Fahrt gibt es:
  
  • in den Zügen der 2. Klasse;
  • in den Bussen der staatl. Busgesellschaft Volánbusz;
  • auf allen öffentlichen Verkehrsmitteln (Strassenbahn, Metro, Zahnradbahn, Bus und HÉV bzw. S-Bahn) in Budapest. 
Für die Standseilbahn (Clark Adam tér an der Kettenbrücke zur Budaer Burg) und den Sessellift (Zugliget–Jánosberg) muss man jedoch eigene Fahrscheine lösen.
   
Fahrkartenkontrolle - Fahrkarten bekommt man in allen U-Bahnstationen in Budapest. Bei Einfachfahrten oder mit Umsteigeberechtigung entwertet man die Fahrscheine in Stempelautomaten in den Fahrzeugen, bei der U- und S-Bahn vor dem Einstieg in den Eingangshallen der einzelnen Stationen.
    
Gewöhnlich steigen mehrere zivilbekleidete Kontrolleure an allen Türen gleichzeitig ein und zeigen ihre Armbänder erst dann, wenn die Türen verschlossen sind und das Fahrzeug losfährt.
    
    
Sicherheit vor Langfingern?
  
...gibt es nirgendwo!
 
Nach einer amerikanischen Statistik (Juni 2010) soll der Flughafen von Düsseldorf am gefährlichsten sein in Deutschland, etwas weniger gefährlich gilt Frankfurt am Main. München gilt als beinahe sicher.
   
Wenn es um die touristischen Ziele geht, dann sind in erster Linie Großstädte das Ziel von Langfingern. Die amerikanische Untersuchung ergab folgende Reihenfolge der weltweit gefährlichsten Städte: Barcelona/Spanien (Promenade Las Ramblas), Rom/Italien (Colosseum), Prag/Tschechien (Karlsbrücke, U-Bahn, Restaurants und PkW-Diebstahl), Madrid/Spanien (Flohmarkt El Rastro), Paris/Frankreich, Buenos Aires/Argentinien, Amsterdam/Holland, Athen/Griechenland und Hani/Vietnam. Touristen sind in China am sichersten wegen der extrem hohen Strafen für die Beraubung von Touristen. In Thailand, Südamerika und Südafrika gibt es immer mehr Überfälle auf Touristenbusse. In Rio de Janeiro/Brasilien, Vindhok/Namibia und Südafrika häufen sich bewaffnete Überfälle auf Touristen. Dabei werden die Hotelzimmer oft leergeräumt, wahrscheinlich vom Hotelpersonal und die Polizei spielt offensichtlich mit. - Auf der Liste der weltweit gefährlichsten Städte wird Budapest nicht genannt! Das ist die Folge konsequenter polizeilicher Maßnahmen seit vielen Jahren für die Eindämmung der in Ungarn während der politischen Wende in den 1990er Jahren kurzfristig aufgeblühten Kleinkriminalität infolge der plötzlichen Grenzöffnung, worauf die Behörden nicht vorbereitet waren. Ungarn gilt in dieser Hinsicht heute als ein von den sichersten Ländern in Europa.
   
Tipps für Ihre Sicherheit im Urlaub: Es fängt schon in der Heimat an, egal in welches Land Sie reisen. Wer sich bereits vor seiner Abreise die Gefahr bewusst ein Auge auf sämtliche Wertsachen hat, beugt einem bösen Urlaubserlebnis vor. Vor Ort sollte man Rucksäcke und Taschen am Körper vor sich tragen und sie in Menschenansammlungen mit beiden Händen festhalten. Keinesfalls gehören Geldbeutel oder Handys in die Hosentaschen, wo sie leicht zu entwenden sind. Daneben ist es ein guter Rat, sich nicht in Gespräche mit Fremden verwickeln zu lassen - ganz egal, wie gut gekleidet oder freundlich sie sind!
   
Fundbüro - gibt s in Budapest nicht. Im Bürgermeisteramt (Polgármesteri Hivatal) des Stadtbezirkes nachfragen, wenn etwas verloren gehen sollte.
  
Post - Der ungarische Briefkasten ist rot und hängt meistens an den Außenwänden der Postämter oder in der Nähe der Posteingangstür. Einschreibebrief heißt "ajánlott levél" und wird an den Schaltern der Postämter verschickt.
Hund: Wenn Waldi schon mitreisen soll, dann hat man den Impfausweis mitzunehmen. Die Einschränkungen an Badestränden und in Gaststätten sind genauso zu beachten, wie in Deutschland. Am Plattensee/Balaton und an vielen Seen gilt das Hundeverbot allgemein.
Arbeitsfreie Feiertage  - eine nachahmenswerte Regelung in Ungarn: Dienstags und donnerestags gibt es nur einen Tag zwischen Feiertag und Wochenende (Sa.+So.), dann wird in Ungarn ein Brückentag (Montag oder Freitag) amtlich zum arbeitsfreien Tag erklärt. Dieser Brückentag wird aber vorher oder nachher an einem Wochenende abgearbeitet - auch das wird amtlich, Jahr für Jahr neu festgelegt.
  
Arbeitsfreie Feiertage in Ungarn:
  • 1. Januar  - Neujahr
  • 15. März  - Jahrestag der Ungarischen Revolution von 1848
  • Ostern  - Karfreitag (ab 2017 wieder), Ostersonntag und Ostermontag sind arbeitsfrei. 
  • 1. Mai  - Tag der Arbeit
  • Muttertag - erster Sonntag im Mai, nicht der zweite Sonntag, wie in Deutschland
  • Pfingstmontag - 7 Wochen nach Ostern
  • 20. August - Stefanstag, Tag der Staatsgründung im Jahre 1000 n.Chr.
  • 23. Oktober - Tag der 3. Republik, Ausgerufen am 23. 10. 1990 in Erinnerung an den Aufstand von 1956 
  • 1. November - Allerheiligen / arbeitsfrei in Ungarn
  • 25. und 26. Dezember - Weihnachten
  • 31. Dezember - Silvester
Vermerk zum 20. August - Der älteste Feiertag von Ungarn in Erinnerung an den Staatsgründer und ersten König der Ungarn im christlichen Sinne, Stefan I. (997-1038). Die Ungarn lebten ursprünglich heidnisch in den asiatischen Steppen. Es gibt Hinweise, die Ungarn hätten im christlich geprägten Partherreich das Sagen gehabt. Die römischen Legionen zogen insgesamt dreimal gegen das Partherreich in den Krieg und erlitten jedesmal eine vernichtende Niederlage. Geschichteschreiber sehen darin den Grund dafür, warum im Bibliothek von Vatikan, dem legitimen Rechtsfolger des Römischen Reiches fast nichts über das Partherreich genannt wird, obwohl da und weniger in Rom die Ursprünge des Christentums liegen. Gesichert ist jedoch, dass Attila das Christentum unter den Ungarn verbreitete, aber nicht zwingend. So lebten sie über die Jahrhunderte hinweg teils christlich, teils heidnisch. Über Géza, den Vater des Stefans I. ist es bekannt, dass er gleichzeitig christlich und auch heidnisch betete - sozusagen zu allen Göttern. Seit ihrer letzten Ankunft im Karpatenbecken im 8. Jahrhundert wuchs der Druck auf die Ungarn ständig und war vor allem aus Rom so groß, dass der Großfürst Géza seinen Sohn und Nachfolger im christlichen Sinne erziehen ließ.
 
Der 15. August ist der Namenstag der Heiligen Maria. An diesem Tag im Jahre 1.000 (Staatsgründung) berief der junge König den königlichen Rat nach Székesfehérvár (dt. Stuhlweißenburg), deklarierte neue Gesetze und ernannte diesen Tag zum nationalen Feiertag. Als der König im Jahre 1038 schwächlte, erkor er die Heilige Maria zur Schutzpatronin der ungarischen Nation und verstarb am 15. August.
  
Der später ebenfalls zum Heiligen erklärte Ladislaus I. (1077-1095) verschob den Feiertag auf den 20. August, weil er an diesem Tag im Jahre 1083-ban die Reliquien von Stefan I., seinem Sohn Imre und die von Bischof Gellert  in der Basilika von Székesfehérvár (dt. Stuhlweißenburg) mit päpstlicher Genehmigung beisetzen ließ. Seitdem gilt dieser sakrale Tag der Heiligsprechung von Stefan I.
  
Da der Kaiserin Maria Theresia aus dem Hause der Habsburger nicht gefiehl, dass die Ungarn ihre Unabhängigkeit Jahr für Jahr auffälliger feierten, erfand sie eine neue Geschichte über die Befreiung von Buda von den Türken an diesem Tag im Jahre 1686. In der Tat wurden die Türken am 2. September 1686 aus Buda verjagt. Seitdem veranstaltet die katholische Kirche landesweit einen Prozessionstag. In Budapest wird seitdem die heiliggesprochene rechte Hand des Staatsgründers vorgeführt, früher im Burgviertel in Buda, nun schon seit Jahrzehnten in der Umgebung der im Jahre 1905 eingeweihten Stefansbasilika.
  
Nach der Machtübernahme im Jahre 1949 fand während der roten Ära bis 1989 keine Prozession statt. Die Kommunisten als Plünderer und weitere Feinde der katholischen Kirche waren nach dem II. Weltkrieg in der Geschichtsfälschung besonders aktiv. Ihre Ideen und Erklärungen über den 20. August sind zahlreich. Es gab sogar Bemühungen, diesen heiligen ungarischen, katholischen Feiertag am 23. September mit den seit Trianon verfeindeten orthodox-kommunistischen Rumänen zusammen zu feiern. Die Feinde der katholischen Kirche feiern an diesem Tag auch heute noch das Erntedankfest bzw. den Tag des Brotes.
  
Nach langem Hin und Her gilt heute der 20. August in Ungarn weiterhin amtlich, wie ursprünglich im Jahre 1083 erkoren, als Tag der Staatsgründung im Jahre 1000. Man sagt auch Stefanstag dazu und die Katholische Kirche bezeichnet diesen Feiertag als Maria Himmelfahrt, der eigentlich am 15. August ist, aber in Ungarn in Erinnerung an den Heiligen Stefan schon seit 1083 am 20. August gefeiert wird.
   
 
Brückentage für Deutsche  
   
Brückentage für Österreicher und Schweizer  
   
    
    
2. Ungarische Küche
    
Durch die Globalisierung und Kommerzialisierung nach der Privatisierung gibt es immer weniger Gaststätten in Budapest, die speziell oder nur noch ungarische Speisen anbieten - genauso wie deutsche Spezialitäten in deutschen Gaststätten.
   
Zigeunermusik in Gaststätten - Wir wollen die Restaurants in der Zitadella oben am Gellertberg und andere am Burgberg, den Matthiaskeller (Mátyáspince) an der Elisabethbrücke und weitere, in den von Kommmerz geprägten Touristenprospekten hochgelobten Gaststätten mit Zigeunermusik nicht weiterempfehlen. Wir sehen mit einem weinenden Auge, dass da unverschämte Devisen-Abzocke im Gange ist, wenn der Primás (Vorgeiger der Zigeunerkapelle) dem Gast direkt am Tisch solange in die Ohren geigt, bis einem das Trommelfell schmerzt und der Appetit vom Stress vergeht, wenn man nicht rechtzeitig und genug Trinkgeld dafür spendet, dass man vom Prímás in Ruhe gelassen wird. Wenn sich die Zigeunermusiker beklagen und nicht verstehen wollen, warum ihre Musik heute kaum noch gefragt ist, dann ist ihre kommerziell geprägte Aufdringlichkeit an erster Stelle zu nennen. Eine weiterere Ursache ist die Tatsache, dass die hervorragenden Meister dieser Musiksparte ausländischen Gästen die traurigsten ungarischen Liebeskummer-Schlager aus den 1920er Jahren spielen, die nur noch die kaum bewegliche, älteste Generation in Ungarn kennt. Das hat mit ungarischer Musik, geschweige mit Volksmusik nichts zu tun, auch wenn das in den Glanzprospekten der ungarischen Touristenbehörden so vorgegaukelt wird.
  
    
    
3. Rote Postkutsche und die Große Markthalle von Budapest
    
Vörös Postakocsi (Rote Postkutsche)
 http://www.vorospk.com  
   
   
Restaurant - Adresse: "Ráday utca" Strasse 15, ca. 2 Minuten entfernt vom "Kálvin tér" Platz mit U-Bahnstation der blauen Linie 3 und der grünen Linie 4.
    
Unter den vielen neuen gastronomischen Betrieben in dieser Strasse können wir ausschliesslich "Vörös Postakocsi" empfehlen - das einzige Restaurant und Straßencafé mit alter Tradition. Zuletzt vor ca. 150 Jahren haben hier an der Stadtgrenze die Postkutschen ihre Pferde getauscht.
Ursprünglich ein Kaffeehaus, seit 1970 ausschließlich Restaurant mit Musik, das im Jahre 2002 modernisiert und behindertengerecht umgebaut wurde. Von einer alten Tradition ist hier nur noch die Zigeunermusik  übriggeblieben, die Gäste werden hier von einer neuartigen Grillküche erwartet.
   
Traditionelle ungarische Küche aus alten Zeiten wird hier hochgeschrieben in den Glanzprospekten der Touristikbranche, aber auf der Speisekarte stehen international bekannte Grillgerichte. Im Mai 2013 fanden wir hier kein einziges Gericht aus der ungarischen Küche. - Als Mittagstisch bekommt man jedoch einfache ungarische Gerichte, täglich wechselnd ein Drei-Gänge-Menü zu einem Preis von rd. 4,- Euro (Stand: Mai 2013).
   
Zum Abendessen gibt es überwiegend Grillgerichte bei Zigeunermusik. Die besten Gerichte bekommt man für 10 bis 15 Euro, für Bier und Wein verlangt man hier Preise, wie in Deutschland.
   
Das Ferienapartment BP-23-R befindet sich ca. 50 m entfernt vom Restaurant Vörös Postakocsi und für junge Leute ist dieses Restaurant von den Ferienwohnungen BP-01A-HA-4R BP-01-HA-3L und BP-01-HA-R zu Fuß zu erreichen oder nach einer Eine-Station-Fahrt mit der U-Bahn.
   
Große Markthalle - östlich der Donau an der  "Szabadsághíd" Brücke, direkt gegenüber dem Thermalbad Gellert am Fuße des Gellertberges. Aus dem Norden kommend am südlichen Ende der "Váci utca" Strasse, in der Nähe des Kálvin Platzes
Öffnungszeiten: Mo 6-17h Di-Fr: 6-18h
Sa: 6-14
h
     
Frische Ware für die Küche bekommt man am besten in den Markthallen. Es gibt auch bessere Märkte, mit einer größeren Angebotspalette, jedoch speziell auf Touristen eingestellt ist die Große Markthalle an der Freiheitsbrücke. Mit Deutsch oder Englisch kommt man im überwiegenden Teil der Großen Markthalle zurecht, zumindest dort, wo Souvenirs aufgeschwätzt werden.
   
Zur Gastronomie in der Großen Markthalle:
Hier gibt es nur ein einziges Restaurant, das "Fakanál" oben im ersten Stock, wo die ungarische Küche speziell für Touristen vorgeführt wird zu Preisen, wofür man auch in nobleren Gaststätten speisen kann und nicht wie hier auf selten sauberen Campingtischen. Was man in diesem Restaurant bekommt, kann man auch in Deutschland leicht nachkochen. Umso weniger die landesspezifischen Genüsse, die man in den benachbarten Imbissständen im 1. Stock bekommt:

   
  • Ungarische Bratwurst, ähnelt Debrecziner - 1000mal besser als Krakauer, Thüringer oder Weißwurst......
  • Hurka (identisch mit deutscher Blut- oder Leberwurst, auch schlesische Wellwurst genannt, ähnlich der norddeutschen Grützwurst) wird auch in Ungarn als Blut- und Leberwurst gebraten, schmeckt in der Markthalle etwas würziger und mit einer ungarischen Nuance - man sollte sie probieren. Die Rezepte wurden von deutschen Siedlern aus der alten Heimat mitgebracht und in Ungarn landestypisch verfeinert. Sie gehören in Ungarn auf jede Schlachterplatte, traditionell werden sie in allen ungarischen Familien Ostern und in der Weihnachtszeit aufgetischt.
  • Langos mit Knoblauch – sprich: Langosch - nur mit Knoblauch ist original ungarisch, alles andere mit Käse und Quark oder Tomatensauce ist Kommerz. Langos hieß ursprpünglich "Nürnberger Krapfen", war von bayerischen Siedlern nach Ungarn eingebürgert und von den Ungarn zur Nationaldelikatesse erkoren. Die Nürnberger Krapfen kennt man heute in der Tat in Deutschland noch immer, allerdings nur noch in wenigen Dörfern in der Nürnberger Gegend. 
  • An einigen Imbissständen kann man die landes- und landschaftstypischen Weine probieren oder auch mitnehmen.
Vom Ferienapartment BP-23-R liegt die Große Markthalle ca. 200 m entfernt. Sie ist für junge Leute von den Ferienwohnungen BP-01A-HA-4R BP-01-HA-3L und BP-01-HA-R zu Fuß zu erreichen oder nach einer Eine-Station-Fahrt auf U- oder Strassenbahn.
   
  
4. Ungarische Konditoreierzeugnisse
    
...mit französischem Ursprung - vielleicht besser, als das Original
     
Spezialitäten des Hauses Eine noble Konditorei ist Gerbeaud (so hieß der berühmteste Konditormeister) im gleichnamigen Prunkgebäude (Bild rechts) am nördlichen Ende der Fußgänger Flaniermeile "Váci utca" am Vörösmarty tér Platz. 1858 eröffnete hier Heinrich Kugler, der damals berühmteste Konditormeister des Landes seine Konditorei, die von den Budapestern noch lange nach ihm Kugler genannt war.  Konditoreicafé Gerbaud in Budapest
    
Bei Gerbaud kann man sich in der ursprünglichen, vornehmen Ambiente des 19. Jahrhunderts mit den besten Köstlichkeiten nach Originalrezeptur verwöhnen lassen. Fragen Sie hier nach "Dobostorta", die berühmteste Kreation des Kugler-Nachfolgers Emil Gerbaud, der die Konditorei in der K und K Ära vor dem ersten Weltkrieg zur weltberühmten Pilgerstätte der Patisserie-Schleckermäuse entwickelte.
  
Delikatessenteller aus dem Hause Gundel Einst wetteiferten Sacher und Gerbaud,  die berühmten Konditoreigaststätten von Wien und Budapest. Es bleibt Ihnen überlassen darüber zu entscheiden, ob die Dobostorte bei Gerbeaud oder die Sachertorte im Hotel Sacher in Wien besser schmeckt. Am Bild links sieht man die drei Spezialitäten des Hauses, von links: Dobostorte, Gerbeaud-Schnitten und den Kugler, die berühmteste Kreation des Gründers Heinrich Kugler. Ein Vergleich mit dem Massenprodukt Mozartkugel wäre eine Beleidigung für den Kugler, sagen Fachleute. Die Produkte des Hauses Gerbeaud werden heute in über zehn Länder, sogar in Übersee geliefert.
    
Das Rezept für den Kugler soll seit einiger Zeit Firmengeheimnis sein. Wir verraten hier die Zutaten für den Kugler: 450 g getrocknete Aprikosen, 7 Esslöffel Orangenlikör, 450 gemahlene Walnüsse, 6 Esslöffel Puderzucker. - Die Zubereitung findet man auf unzähligen Internetseiten und in Kochbüchern.

Ebenso findet man das Originalrezept und die Zubereitung der Dobostorte und Gerbaud-Schnitten in vielen Kochbüchern - übernommen aus einer Zeit, als sie noch keine Firmengeheimnisse waren.
   
Ende des 19. Jahrhunderts gab es in den besten Budapester Hotels unzählige Spitzenköche und Konditormeister aus Frankreich, die alle traditionellen ungarischen Rezepte bis zum "besser nicht mehr geht" fortentwickelten.
   
Aus dem kulinarischen Restaurant Gundel Ende des 20. Jahrhunderts entwickelte sich eines der Spitzenrestaurants - das bereits weltberühmte Gundel - zu einer kulinarischer Pilgerstätte der Spitzenköche aus nahen und entfernten Ländern dieser Welt.
   
Rechts und links zeigen wir weitere Köstlichkeiten aus dem Hause Gundel im Stadtpark, direkt hinter dem Heldendenkmal in Richtung Zoo.
Gundel Restaurant in Budapest
    
    
   
5. Stadtrundfahrt - kommerziell oder alternativ
    
Kommerzielle Stadtrundfahrt – in einem Sight Seeing Bus mit Reiseleitung
Eine bis zu 4 Stunden lange Sight Seeing Tour mit Reiseleitung in Bussen bietet sich vom Deák tér Platz, von der zentralen Metro-Umsteigestation, wo sich alle drei U-Bahnlinien der Stadt kreuzen. Diese Busse pendeln zwischen Heldenplatz (Bild links) und Burgberg (nächstes Bild), dabei steckt man oft im Stau, z.B. in der Boulevardstrasse Andrássy út vor dem Heldenplatz - eine mit bedauern kommentierte, jedoch gern einkalkulierte Einnahmequelle für Busse und Reiseleiter.
Alternative Stadtrundfahrt
 
...auf eigene Faust mit der Strassenbahnlinie 2
  
Unsere Empfehlung nicht nur bei schönem Wetter ist eine nicht kommerzielle Touristenattraktion von Budapest – die Hin- und Rückfahrt am östlichen Donauufer entlang der Donau mit der Straßenbahnlinie 2. Eine Fahrt im östlichen Stadtteil Pest. Wenn man die Fahrt am Vormittag beginnt, dann sind die Berge im Westen noch von der Morgensonne angestrahlt, nachmittags stehen die Sehenswürdigkeiten auf den Bergkuppen im Gegenlicht und sind etwas grau. Bei Sonnenschein im Hochsommer erstrahlt alles. - Diese Fahrt bietet einen guten Überblick über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Budapest und gibt erste Ideen für weitere Erkundungen der Stadt.
  
Die Tour eignet sich für aktive Touristen und dauert, je nach Ihrer Aktivität zwei Stunden bis zu einem halben Tag. Für diese Fahrt sollten Sie sich Strassenbahntickets, am besten eine Tages- oder Wochenkarte oder eben die Budapest Karte besorgen, außerdem Informationsmaterial über die Sehenswürdigkeiten von Budapest. Stadtprospekte bekommt man gleich nach der Landung im Flughafengebäude. Das erspart den Reiseleiter, Sie sind unabhängig von einer Busgruppe und schauen sich das an, wofür Sie sich interessieren. Ob Sie diese Tour an den Endstationen oder beispielsweise an der Markthalle, Elisabeth- oder Kettenbrücke beginnen, das bleibt Ihnen überlassen.
  
   
Zuerst geht es in Richtung Süden – von der Endstation an der Margarethenbrücke:

Direkt vor der Strassenbahn sieht man im östlichen Stadtteil folgende Sehenswürdigkeiten:
Parlament - 1-2 Haltestellen südlich von der Margarethenbrücke fährt man um das 96 m hohe und 296 m lange Parlament herum. Es ist eine der architektonischen Sehenswürdigkeiten der ungarischen Hauptstadt.
Kettenbrücke - die erste Donaubrücke in Budapest und die erste überhaupt zwischen Regensburg und dem schwarzen Meer. Der Brückenarchitekt Adam Clark kam aus England und diese Brücke ist die genaue Kopie von zwei damals schon existierenden britischer Brücken. Die Hammersmith Brücke über der Themse wurde 1827 eröffnet und war der Kettenbrücke von Budapest zum verwechseln ähnlich, sie wurde jedoch erneuert und im Jahre 1887 wiedereröffnet. Seitdem ist sie vielleicht noch schöner, als die Kettenbrücke. Die im Jahre 1832 eröffnete Marlow Brücke ist genauso eine Kettenbrücke, wenn auch sie als Hängebrücke bezeichnet wird. Die Marlow Brücke wurde von William Clark geplant, sein Bruder Adam Clart kopierte diese in Budapest, jedoch in einer wesentlich größerer Dimension. Die Brückeneröffnung in Budapest fand im Jahre 1849 statt.

  
Südlich vom Parlament hat man einen herrlich langen Panoramablick, zuerst auf den Burgberg. Die Sehenswürdigkeiten  im westlichen Stadtteil Buda sind der Reihe nach:
  
Fischerbastei -
  
Matthiaskirche -
  
Burgpalast
– mit dem Bau der Burg begann man nach dem Tatareneinfall im frühen 13. Jahrhundert. Der Königsschloss erhielt seine barocke Form in der Zeit von der Maria Theresia, der Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn. Im Palast befindet sich heute die Ungarische Nationalgalerie. Für den Besuch, einschließlich Fußweg benötigt man 1-2 Stunden, wenn man schon oben auf dem Burgberg ist.
  
Gellertberg - Oben darauf steht die Zitadelle, die im Jahre 1849 von den Habsburgern gegen die aufsässigen Ungarn errichtet und dessen militärischen Anlagen nach dem politischen Ausgleich im Jahre 1867 überflüssig geworden erst im Jahre 1904 abgetragen wurden. In den Maueranlagen befindet sich heute ein gastronomischer Betrieb mit Diskothek.

     
Fahren Sie bis zur Endstation am neuen Kulturzentrum mit dem Nationaltheater und der Musikhalle am östlichen Donauufer, wenn Sie sich für moderne Architektur oder eine Eintrittskarte interessieren.
   
Anschließend die Fahrt zurück nach Norden:

Nun steigen Sie gegenüber dem Gellertberg, an der Freiheitsbrücke aus.
  
Die Freiheitsbrücke hieß bis zur roten Machtübernahme im Jahre 1948 Franz Josef Brücke. Sie war ein Geschenk des Kaisers an Budapest bzw. zuliebe seiner Gattin Lissi, die man in Deutschland fälschlich und scherzhaft Sissi nennt. – Vor der Brücke steht die Große Markthalle, ein Backsteinbau aus dem Jahr 1896, eine der touristischen Attraktionen von Budapest. Die beste Zeit für einen Besuch ist der späte Vormittag. Da sind Obst und Gemüse frisch für den Einkauf und oben auf der ersten Etage ist die einzige Gaststätte "Fakanál" (=Holzlöffel) bereits geöffnet.  - Für den aktiven Touristen empfehlen wir eher die Imbissstände, die überwiegend echte Landesspezialitäten aus der ungarischen Küche anbieten.
  
Nach einer Mahlzeit und Erfrischung in der Markthalle setzen Sie Ihre Fahrt am besten bis zur nördlichen Endstation an der Margarethenbrücke fort. Wenn man von der Margarethenbrücke erneut südlich fährt, kann man das Parlament und die genannten Sehenswürdigkeiten erneut einprägen. Wer es so zeitlich besser findet, kann den Besuch der Großen Markthalle am Ende der Fahrt zum Einkauf und/oder zu einer erneuten Erfrischung einplanen.
    
    
6. Einkaufstipps für Budapest-Reisen.de
    
Auch wenn die Zeiten der Schleuderpreise der roten Ära vorbei sind, in Budapest kann man immer noch ein Schnäppchen machen... oder landesspezifische Köstlichkeiten besorgen, die man in anderen Ländern so nicht bekommt.
   
Viele deutsche Markenprodukte sind in Ungarn preisgünstiger - so z.B. Medikamente wie Aspirin, Markenunterwäsche von Schießer und Triumph oder Daunen-Bettwäsche von Billerbeck. Beachtenswert ist die Form der Kopfkissen. In Ungarn sind sie rechteckig, 70x90 cm und damit etwas praktischer, als die quadratischen, 80x80er deutschen Inlets. Trotz anderer Form, kann man sie mitnehmen, weil sie in die deutschen Bezüge hineinpassen und wenn man gerne näht, kann man die deutschen Bezüge z.B. auf 70x80cm kürzen, die Kissen werden dadurch etwas strammer.
    
Porzellan aus Herend
  
Geschenk-Klassiker - Traditioelle Geschenke und Mitbringsel aus Budapest sind vor allem Porzellan, handbemahlt aus Herend (Bild oben), Pécs (Firma Zsolnay) oder Hollókő. Weitere Mitbringsel sind Keramik, Stickereien und Puppen im Trachtenlook.
  
Spitze und Stickereien - Spitze aus Halas ist immer weiß und aus Mezőkövesd farbig (Bild rechts). Die Stickereien aus Buzsák sind "vézás": blau-rot, "rátés": blau-schwarz oder "boszorkányos": leuchtend bunt. Eine Attraktion von Buzsák sind die Frauen in Gruppen, wie sie bei schönem Wetter auf der Strasse sticken. Spitze - Tischdecke aus Mezőkövesd
  
Lebensmittel - Paprikapulver ---> rosenscharf oder edelsüß sind die feinen landestypischen Markenprodukte, die Grundlage der ungarischen Küche.  Alle anderen Paprikaprodukte, wie z.B. "Gewürzpaprika" sind kommerzielle Massenware, die man weltweit in jedem Supermarkt bekommt.
  
Eingelegtes Gemüse - man sollte sie nach eigenem Geschmack an Marktständen aussuchen. Sauerteiggurken (=kovászos uborka) sind eine landestypische Variante von Salz-Dill Gurken, die man in den Supermärkten nur noch mit Borretschchemie bekommt, wie auch die Spreewaldgurken seit der Wende.
  
Pick Salami - aus Szeged und Herz Salami aus Budapest, wurden berühmt, als man sie noch aus Esel- und Pferdefleisch herstellte, tagelang räucherte und danach viele Wochen lang im Luftzug trocknete. Heute werden sie grundsätzlich aus Schweinefleisch hergestellt und der ursprüngliche Geschmack mehr oder weniger gut mit Gewürzen nachgeahmt. Die Gebrüder Herz waren Donauschwaben und haben nach deutschem Rezept produziert, bis ihr Betrieb enteignet wurde. - Seit die Fa. Herz vor ein paar Jahren von der Fa. Pick aufgekauft wurde, leidet die Herzsalami deutich an Qualitätsverlust. Picksalami selbst ist die Nachahmung einer Tiroler Dauerwurstspezialität mit einer ungarischen Nuance. Rezept und Herstellungsverfahren wurden einst von österreichischen Soldaten dem Metzger Pick in Szeged beigebracht.  Das besondere bei diesen Salamisorten sind: ungarische Gewürzmischung, Räuchern nach alter Bergtiroler Methode und die lange Lufttrocknung, die in Deutschland keine Firma mehr leisten kann.
  
Gänseleber - wird in Ungarn viel umworben und in Budapest dort teuer verkauft, wo die Touristen erscheinen. Man bekommt sie auch in vielen Landgaststätten fertig zubereitet und deutlich preiswerter, als in der Dose aus den Lebensmittelgeschäften.
Für ihr Fettleber werden die Gänse und Enten bis zum Geht-nicht-mehr gestopft, sonst kriegen sie keine Fettleber, ein von Matastasen durchwachsenes Gewebe, die Vorstufe vom Leberkrebs, wovon die "Genießer" auffallend oft an Gallenerkrankungen leiden.
        
Wie sich gesund gewachsene Leber und Stopfleber voneinander unterscheiden, sehen Sie im Video rechts >>>
  
Weltweit werden jährlich bis zu 2600 Tonnen Gänse- und Entenleber mit maschineller Zwangsstopfung hergestellt. Etwa 80% davon werden in Ungarn produziert. - In 15 Ländern, einschließlich Deutschland wurde die Produktion von Stopfleber bereits verboten. - Stand: April  2010.
  
Barackpálinka (=Aprikosenschnaps) und Szilvapálinka (=Zwetschgenschnaps) kauft man am besten in den Supermärkten und nicht am Strassenrand oder Wochenmärkten, wo man keinen Preisvergleich hat.
  
Wein aus Ungarn
Die Rebe ist eine tropische Pflanze, die zur Reife viel Sonnenschein benötigt. Sie überlebt gerade noch in der südlichen Hälfte von Deutschland. So ist es auch in Ungarn. Über die Landesgrenzen Ungarns hinaus meistbekannt ist jedoch der Tokajer Ausbruchwein aus der sog. Kältekammer im Nordosten des Landes, wo auch Südhänge mit Sonnenbestrahlung gibt - wie weltweit bis zum Polarkreis.

Damit man auch hier noch Hochwertiges herstellen kann, bedarf es viel Kunst und eine besondere Herstellungsmethode. Für den Tokajer Ausbruchwein wird der Heuriger mit Hilfe von Trockenbeeren etwa zur Weihnachtszeit erneut zur Gärung gebracht. Nach jahrzehntenlangen Experimenten gelang dieses Verfahren zur Zeit des französischen Sonnenkönigs. Dem von seiner Duftnote berühmten König wurde eingeredet, dass er nun flüssiges Gold zum Probieren bekommt. Ludwig XIV. durfte kosten und ernannte den Tokajer Aszu bzw. Ausbruchwein prompt zur Königin aller Weine.
Wein aus Ungarn
  
Bis zur Privatisierung nach der politischer Wende im Jahre 1989 war der Tokajer Ausbruchwein noch schwerflüssig, honigsüß wie Eiswein und nur ausnahmsweise als Schauobjekt mit dem holzzerstörenden Botrytis Pilz angeboten (der auch die menschlichen Zellwände zerstört). Seit die neuen Weingutsbesitzer die Axa-Versicherung und andere Anlage-Spekulanten sind, schmeckt der Ausbruchwein etwas bitterlich, immer mehr nach Wermut, ist immer dünnflüssiger und weniger süß. Wenn dies das Ergebnis einer traditionellen Herstellungsmethode sein soll, wie auf den Etiketten steht, dann hätte ihn der Sonnenkönig womöglich überhaupt nicht gelobt.
  
Die Herstellungsmethode zum Ausbruchwein ist vergleichbar mit der Produktion von Sherrywein in Spanien, weil auch dort der Neuwein mit dem Altwein gemischt wird. Es gibt jedoch einen wesentlichen Unterschied: Der Tokajer wird aus qualitativ hochwertigen Weintrauben hergestellt und niemals kommt Zucker in die Fässer - das wird streng kontrolliert. Das Tokajer Ergebnis mit ca. 16 % Alkoholgehalt ist nur mit dem deutschen Eiswein vergleichbar. Bei der Herstellung von Sherrywein werden minderwertige Rebsorten verwendet. Damit der Alkoholgehalt im Sherrywein trotzdem auf nur 12-13% steigt, wird Branntwein beigemischt. Dass der Sherrywein auch noch mit viel Zucker hergestellt wird, deutet auf geringfügig alkoholhaltige Weinsorten hin. Bei soviel Laborarbeit ist es selbstverständlich, dass der Sherrywein hinter den Kulissen unter Geheimhaltung hergestellt wird. - Die Frage überlassen wir den Sherryliebhabern: was für einen Fusel mischt man mit hochprozentigem Brandtwein und Zucker im sonnenreichen Spanien, damit der Alkoholgehalt im Sherrywein nur 13% erreicht, wenn bei uns in Deutschland der einfache Qualitätswein oft bis zu 13% Alkoholgehalt hat?
  
Von Natur aus empfehlenswerte Weinsorten aus Ungarn ohne viel drum und dran kennen wir auch - viele. Hervorzuheben sind die Portugieser, Pinot Noir, Cabernet Sauvignon und andere begehrten Rotweinsorten im südlichsten Weinbaugebiet Villány aus den vornehmen Weinkellereien Bock oder Polgár. Was Ihnen besser mündet, kräftig rot oder fein und mild, das sollten Sie selbst probieren. Außer Villány können wir aus Überzeugung noch zwei weitere, ebenfalls südliche und sonnenreiche Weinbaugebiete empfehlen: Szekszárd (südöstlich vom Plattensee, überwiegend Rotwein) und Hajós (im Süden an der Donau, neben Rot- auch Weißwein), weil hier die Qualität immer noch aus Weintrauben entstammt.
  
Naturheilmittel aus Heilkräutern - sind wesentlich preisgünstiger in Ungarn, als hierzulande.

Propolis-Produkte sind Wirkstoffkonzentrate aus Blütenpollen und Honig und in Ungarn sehr günstig.

  
  
EINKAUFSMEILEN
  
Váci utca - in der Fußgängerzone von Downtown Budapest mit exklusiven gastronomischen Betrieben. In vielen feinen Butiken wird neueste internationale Mode und traditionelle Volkskunst angeboten.
   
Deák Ferenc utca - eine neue Flaniermeile vor dem Hotel Kempinski, wo man einige Butiken weltberühmter Designer findet.
  
Ráday utca - die neue Flaniermeile der ungarischen Hauptstadt in der Nähe der Großen Markthalle könnte man eher als Fressgasse mit Straßencafés bezeichnen. Butiken und elegante Shops sucht man hier vergebens.

   
  
BOULEVARDSTRASSEN
  

Kossuth Lajos utca ist lediglich ein kurzer Teil des schnurgeraden Weges vom Ostbahnhof zur Elisabethbrücke an der Donau.
  
Nagykörút bzw. die Große Ringstrasse  findet man unter verschiedenen Namen auf dem Stadtplan - je nach Teilstrecke. Nagykörút ist eine halbringförmige, ca. 5 km lange Boulevardstrasse zwischen den Donaubrücken Petőfi im Süden und Margit im Norden. Für Touristen empfehlenswert sind ausschließlich die Teilstrecken nördlich vom "Blaha Lujza tér" Platz bis zur Margarethenbrücke bzw. Margit híd.  Ihre Namen sind "Erzsébet kőrút", "Teréz kőrút" und "Szent István kőrút".

  
  
MARKTHALLEN
Es gibt rd. 20 Markthallen in Budapest. Die Große Markthalle (Baujahr 1897) am südlichen Ende der Váci utca Strasse, zwischen Kálvin tér Platz und Donau ist besonders gut auf Touristen eingestellt. Hier findet man geballt alle Gaumenfreuden des Landes.

  
LEBENSMITTELGESCHÄFTE
die großen Einkaufszentren Tesco, Auchan, Cora, Eurospar u.a. haben lange Öffnungszeiten, einige 24/7 d.h. sie sind 24 Stunden und 7 Tage in der Woche geöffnet und werden lediglich an wenigen Feiertagen im Jahr geschlossen. Sie sind größer, als deutsche Supermärkte. Hier kann der Tourist seine Zeit wirklich verschwenden, denn auch in kleineren Läden kann man den Reisebedarf zu ähnlichen Preisen decken.  "Csemege" und "CBA" sind die Überlebenskünstler aus der Wendezeit. REWE ist in Ungarn mit vielen Pennyfilialen vielerorts vertreten. Lidl wächst heran und neulich erschien auch Aldi. Kleine Miniläden in der Innenstadt sind meist auf Lebensmittel und Alltagsnotwendigkeiten spezialisiert und haben oft 24/7 Nonstop-Öffnungszeiten.

  
Musikliebhaber
von allen Musikrichtungen kommen auf ihre Kosten in der Petőfi Sándor utca Strasse, gegenüber "Szervita tér" Platz in Downtown bei "Rózsavölgyi", der auch Rosenthaler genannt wird. Hier kann man Bücher, CDs und Schallplatten aus aller Welt bestellen und sogar nach Deutschland versenden lassen - immer noch zu einem günstigen Preis.

  
Antiquitäten
die Zeiten für Schnäppchen sind lange vorbei - und wenn man etwas ins Auge fällt, dann sind außer einer Ausfuhrgenehmigung auch die Zollformalitäten zu beachten - am besten gleich bei der Einreise nach Ungarn.

  
    
    
7. Touristenabzocke?
    
Es klingt nach Abzocke - Wenn gerade dort, wo die meisten Touristen herumschauen, ist auch Bauernfängerei an der Tagesordnung. Dagegen sind die Gäste in den Fünf-Sterne-Hotels ebenso wenig geschützt, wie der Otto Normaltourist weltweit überall, so auch in Budapest. Eines der meistbegehrten Mitbringsel aus Ungarn ist der berühmte Magenbitter von Zwack am folgenden Bild.
  
Den Preis für Unicum wollten wir nun mal als Budapestkenner unter die Lupe nehmen. Er schwankt in Budapest von normal bis unverschämt, nach unseren Erkenntnissen von 13,- bis 27,50 Euro für die gleich grosse, 1 Liter Flasche. Hier einige weitere Preisbeispiele für die ein Liter Flasche:
  
Markthalle am Lehel tér Platz: 3900,- Forint  (13,70 €) in mehreren Läden, aber im Kellerbereich bei einem Chinesen fanden wir den besten Preis in ganz Budapest: 3.700,- Forint (rd. 13,- € - etwa genauso viel kostet die 0,7 Liter Flasche in Deutschland).
 
"Szépségszalon": 4.800,- Forint (16,85 €). Szépségszalon ist ein Feinkostladen mit eingepackter Ware, genau gegenüber dem Nationalmuseum, Adresse: Múzeum körút 37.

Den größten Vogel schoss sich dabei der Laden am Bild rechts in der Fußgängermeile Váci utca unter Haus-Nr. 48 ab. Hier kostet die ein Liter Flasche 7.850,- Forint (rd. 27,50 €).
     
An zweiter Stelle unter den Abzockern landete die Grosse Markthalle von Budapest mit 6.800,- Forint (ca. 23,80 €) für die ein Liter Flasche. Das ist offensichtlich der Einheitspreis hier, wo auch mit dem Preis für Paprikapulver und Gänseleber sehr viel Unfug, sprich Touristenabzocke betrieben wird. In manchen Landgaststätten bekommt man günstiger die gleiche Menge Gänseleber auf dem Teller serviert, als in der Markthalle in Dosen.
   
Alle Preisangaben ohne Gewähr, Stand 08. 09. 2010
  
Die südliche Strecke der Váci utca, südlich der Elisabethbrücke in Richtung Markthalle wurde erst nachträglich ausgebaut, gehört nicht zum traditionellen Bereich der Fussgänger Einkaufsmeile. Vor allem die Gaststätten werden in dieser Gegend von neuen Spekulanten betrieben. Sie werden von Einheimischen und Budapestkennern wegen der arrogant betriebenen Werbung als "Mundpropaganda"  unangenehm empfunden und das bedrohliche Gedränge im südlichsten Bereich der Fußgängerzone Váci utca gemieden. Vor den Gaststätten stehen wegelagernde Türsteher und Koberer. Sie bedrängen die Touristen mit z.T. erlogenem Lockvogelgeschwätz. Werbezettelverteilung und die lebendigen Lichtfasssäulen erinnern an Geschichten in Chicago und New York, die in Gangsterfilmen während der Weltwirtschaftskrise in den 1930er Jahren abspielten. Auf Taschen, Ausweispapiere und Wertsachen sollte man in diesem Gedränge besonders achten.
  
Vor den auf westliche Touristen spezialisierten Taxifahrern müssen wir weiterhin warnen in Budapest. In einem Zeitungsartikel wird darüber berichtet am 24. Oktober 2014, wie mit versteckten Kameras ausgerüstete und als ausländische Touristen getarnte Reporter in der Innenstadt dort abgezockt werden sollten, wo die meisten Touristen in der Nähe von großen Hotels vorbeigehen. Auf die Übersetzung verzichten wir an dieser Stelle, wer kann und will, soll hier weiterlesen.
  
    
    
8. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten für Budapest-Reisen.de
    
- Große Markthalle
- Parlament
- Stefansbasilika
- Váci utca
- Kettenbrücke
- Matthiaskirche
- Fischerbastei
- Kgl. Burgpalast
      
9. Die wichtigsten Museen in Budapest
    
    
Ungarisches National Museum http://www.hnm.hu
Ungarische Nationalgalerie  http://www.mng.hu
Museum der schönen Künste  http://www.szepmuveszeti.hu
Kunsthalle http://www.mucsarnok.hu
Landwirtschaftliches Museum  http://www.mezogazdasagimuzeum.hu
Aquincum Museum  http://www.aquincum.hu
Museum für Gewerbekunst  http://www.imm.hu
Museum für Volkskunst  http://www.neprajz.hu
Haus des Terrors  http://www.terrorhaza.hu
St. Stephan Basilika http://www.basilica.hu
Museen in Budapest  http://www.museum.hu
 
    
     
10. Konzert- und sonstige Veranstaltungsstätten
    
   
Ungarische Staatsoper http://www.opera.hu
Musikakademie http://www.zeneakademia.hu
Palast der Künste http://www.mupa.hu
Papp László Budapest Sportarena http://www.budapestarena.hu
Millenáris Centrum, Palast der Wunder http://www.millenaris.hu
Budapester Zoo http://www.zoobudapest.com
Budapester Vergnügungspark http://www.vidampark.hu
Skulpturpark gigantischer Kommunistengrößen http://www.mementopark.hu
   
   
    
11. Öffentlicher Verkehr in Budapest
    
   
 Ticket- und Fahrpreis-Information - Stand: November 2014
   
Die Internetseite der Budapester Verkehrsbetriebe BKV gibt zwar deutschsprachige Information über die Geschichte u.ä. der Budapester Verkehrsbetriebe. Was die Touristen interessiert über die einzelnen Verkehrslinien, Fahrpläne und Preise, darüber werden von den Ausländern Englischkenntnisse verlangt auf dieser Internetseite: BKK. Das ist nicht besonders freundlich, wenn ca. 70% der Touristen aus dem deutschsprachigen Raum nach Budapest reisen.
   
Über 65jährige EU-Bürger fahren kostenlos im Öffentlichen Verkehr von Budapest, ferner mit der staatlichen Eisenbahn und in den landeseigenen Bussen der Firma Volan in ganz Ungarn. Personalausweis oder Reisepass mit Geburtsdatum sollte man dabei haben.

Karte der S- und U-Bahnlinien von Budapest - Die Abkürzung für die ungarische S-Bahn ist HÉV, auf der folgenden Karte ein "H" und die U-Bahn wird in Budapest Metro genannt und auf  dieser Karte mit "M" markiert. Die Wagen der einzelnen U-Bahnlinien sind in der gleichen Farbe angestrichen, wie die Linien auf der folgenden Karte. Die existierenden Metrolinien nennt man entsprechend gelbe (Nr. 1), rote (Nr. 2), blaue (Nr. 3) und gelbe (Nr. 4) Linien.
    






   
  • Gelbe Linie / Metrolinie 1: wird auch Millennium Metrolinie genannt. Sie war die erste Metrolinie auf dem europäischen Festland und wurde zur Weltausstelung im Jahre 1896 fertiggestellt - Eintausend Jahre nach der Staatsgründung.
  • Rote Linie / Metrolinie 2: fährt in Ost-West Richtung zwischen den Eisenbahnhöfen Südbahnhof ("Déli Pu.") und Ostbahnhof ("Keleti Pu"). Vom "Déli Pu." fahren die Züge zum Plattensee, vom "Keleti Pu" in die westliche Länder - über Wien nach Frankreich oder Deutscland.
  • Blaue Linie / Metro 3: fährt aus der Nähe der südöstlichen Stadtgrenze durch die Innenstadt bis weit nach Norden im Stadtteil Újpest. - An der südöstlichen Endstation "Köbánya-Kispest" steigt man in den Flughafenbus um.
  • Grüne Linie / Metrolinie 4: Verbindet zwei große Bahnhöfe - "Kelenföldi Pályaudvar" (Kelenföldi Bahnhof) und den "Keleti Pályaudvar" (Ostbahnhof). Die Züge aus dem Westen enden im Ostbahnhof. Viele, aber nicht alle Züge halten vorher auch am Kelenföldi Bahnhof, von wo man mit dieser Metrolinie viele Stadtteile schneller erreicht, als vom Ostbahnhof.
Für Touristen empfohlene Tickets/Preise ab 1.1.2015 - für die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in Budapest. Diese Preise gelten unbestimmt lang bis zur nächsten Preisänderung.
    - Die Fahrkarten sind erhältlich an den Kassen im Eingangsbereich von fast allen U-Bahnstationen,
    - EU-Bürger über 65 fahren frei - Personalausweis oder Reisepass mit Geburtsangabe erforderlich.
           
- Einzelfahrkarte: 350,- Forint (ca. 1,10 Euro),
- Kurzstreckenticket für max. 3 Haltestellen: 300,- Forint (ca. 1 Euro), 
- Umsteigerticket: 530,- Forint (ca. 1,80 Euro),
- Einzelfahrkarte beim Busfahrer: 450,- Forint (ca. 1,55 Euro)   ..falls der Fahrer noch Tickets verkauft,
   immer mehr Ticketautomaten werden an den Haltestellen aufgestellt,
- 10er Ticketblock für 10 Fahrten: 3.000,- Forint (ca. 10,40 Euro), 
- Tageskarte für 24 Stunden: 1.650,- Forint (ca. 5,70 Euro), 
- Gruppenticket: 3.300,- Forint (ca. 11,10 Euro)     ....gilt für max. 5 Personen 24 Stunden lang
- 3-Tageskarte für 72 Stunden: 4.150,- Forint (rd. 14,30 Euro) - kein Foto notwendig, 
- Wochenkarte für 7 Kalendertage: 4.950,- Foring (ca. 17,10 Euro) - kein Foto notwendig, 
- Wochenkarte für 14 Kalendertage: 7.000,- Forint (ca. 24,10 Euro) - ein Foto ist notwendig, 
- Monatskarte: 9.500,- Forint (ca. 32,75 Euro) - ein Foto ist notwendig.
 
- alle Preise auf Englisch sehen Sie
hier
   
Wichtig: Anders als in Hamburg oder Berlin, die Wochen- und Monatskarten gelten ab gewünschtem Tag für 7 oder 14 Tage, bzw. bis zum gleichen Tag im nächsten Monat.
Unsere Preisangaben wurden hier mit 290 Forint für 1 Euro berechnet und gerundet (Kurs am 29.11.2014).
     
   Der aktuelle Wechselkurs >>> 1 Euro = ? Forint
   
   
      
12. Anfahrt vom Flughafen zu unseren Ferienwohnungen
    
Nach wie vor bedrängen aufdringliche Taxifahrer die Fluggäste bereits in der Empfangshalle des Flughafens. Das sind professionelle Schlawiner, die sich unterwegs als Schnellrechner  beim Geldwechsel hervortun. Wenn Taxi, dann sollte man vor dem Gebäude ein Wagen nehmen, wo diese in der Reihe auf die Fahrgäste warten und man sollte möglichst einen fixen Preis für die Fahrt vereinbaren. 
     
   

Unser Flughafentransfer-Angebot:
1. Für Kleingruppen bis zu 3 Personen per Pkw für 24,- Euro Festpreis zu den Ferienwohnngen. Das ist preisgünstig für Gruppen ab 2 Personen. Abholtermin bitte vorher per e-Mail vereinbaren. Sie werden am Flughafen erwartet und zur Ferienwohnung gefahren. Den Schlüssel übergibt entweder unser Fahrer oder eine Person, die in der Wohnung auf Sie wartet.


2. Unser Großraumwagen fährt für 24,- Euro die ersten 3 Personen und für je 9 Euro weitere, bis zu insgesamt 11 Personen in Budapest vom Flughafen zur Ferienwohnung. Abholtermin bitte vorher per e-Mail vereinbaren. Sie werden am Flughafen erwartet und zur Ferienwohnung gefahren. Den Schlüssel übergibt entweder unser Fahrer oder eine Person, die in der Wohnung auf Sie wartet.



Andere Serviceunternehmen
3. Taxi:
vom Flughafen für 4 Personen ca. 25 Euro zu den Ferienwohnungen in der Stadtmitte. - Man sollte genug Forint dabei haben oder den Wechselkurs kennen und schnell rechnen können, denn die Budapester Taxifahrer sind nach wie vor trickreiche Schnellrechner und täuschen sich nie zugunsten der Fahrgäste - da kommt kein Bankmanager beim Schnellrechnen mit. Versuchen Sie vor der Fahrt einen Festpreis bis zu Ihrem Ziel zu vereinbaren.

   
   

4. Flughafen-Minibus / Großraum-Sammeltaxi:
- fährt bis zu 10 Personen für ca. 12 Euro pro Person zu den gewünschten Adressen. Zuerst gibt es eine Wartezeit, bis der Bus voll ist, danach wird zu den einzelnen Adressen gefahren, der letzte Gast hat Pech und fährt zu allen Adressen mit - und das dauert....

   
   

5. Öffentliche Verkehrsmittel:
Von der Kofferausgabe rollen Sie Ihre Koffer ca. 50 Meter zur Endstation der Flughafenbuslinie 200E.
Es gibt hier nur Einzeltickets für ca. 400 Forint aus dem Ticketautomat oder vom Fahrer, der grundsätzlich kein Geld wechselt.
15 Minuten Fahrt bis zur Endstation "Köbánya".

Hier kann man alle o.g. Tickets zu den Öffentlichen Verkehrsmitteln von Budapest kaufen, aber nur für Forint.
Empfehlenswerte Auswahl für Touristen:
- 10er Ticketblocks - für 10 Einzelfahrten,
- 3 Tageskarte - 3 Tage unbegrenzt fahren - ohne Foto,
- 7-Tageskarte - 7 Tage unbegrenzt fahren - ohne Foto,
- 2-Wochen Karte - hierfür ist ein Ausweisfoto erforderlich - nicht übertragbar.

   
Von "Kőbánya-Kispest" fährt die Metrolinie 3 in Richtung Stadtmitte morgens ab 4:30 Uhr und zuletzt um 23:10 Uhr los. Die reine Fahrzeit von der U-Bahn Endstation bis zur zentral gelegenen Metrostation am "Deák tér" Platz beträgt 16 Minuten.  
   

Der Ticketschalter an der Metrostation "Kőbánya-Kispest" hat folgende Öffnungszeiten:
Mo-So 6:00 - 20:00 Uhr
.


Wer aus Budapest zurückfliegt, nimmt z.B. die Metrolinie 3 vom "Deák tér" Platz zwischen 4:45 Uhr morgens bis zuletzt um 23:25 Uhr und fährt damit bis zur Endstation "Kőbánya-Kispest". Die reine Fahrzeit beträgt 16 Minuten und dauert im Tagesverlauf unterschiedlich lang wegen der verschieden langen Standzeiten an den U-Bahnhaltestellen.
Nun folgt die Wartezeit zwischen Metro und Flughafenbus - diese kann bis zu 15 Minuten dauern.

In "Kőbánya-Kispest" steigt man in den Flughafenbus, Nr. 200E ein, der morgens ab 4:30 Uhr, zuletzt um 23:46 Uhr zum Terminal 2 losfährt und unterwegs u.a. am Terminal 1 hält. Die reine Fahrzeit beträgt rd. 30 Minuten bis zur Endstation am Terminal 2.
     
Übernachtung in der Innenstadt von Budapest ab 18,- Euro pro Person für zwei Gäste
     
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Budapest-Reisen Team

   
   
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