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Alternative Stadtrundfahrt in Budapest 
   
Eine bis zu 4 Stunden lange Stadtrundfahrt mit Reiseleitung in Bussen bietet sich vom Deák tér Platz, wo die zentrale Metro-Umsteigestation ist, wo sich alle drei U-Bahnlinien der Stadt kreuzen. Die Busse pendeln so oder so zwischen Heldenplatz und Burgberg. Wenn man dabei in der Boulevardstrasse Andrássy út gelegentlich stundenlang im Stau steckt, freut sich die Busgesellschaft, auch wenn dabei die Stadt verpestet wird. Wir kennen Budapest gut und haben eine bessere Idee.
Hin- und Rückfahrt mit der Straßenbahnlinie 2 entlang der Donau, im östlichen Stadtteil Pest. Diese Fahrt bietet einen ersten Überblick und gibt Ideen für weitere Besichtigungen. 
   
Diese Strassenbahnfahrt bietet eine herrliche Sight Seeing Tour mit Blick auf den Burgberg im westlichen Stadtteil Buda. Der Reihe nach aus dem Norden sieht man die Fischerbastei, Matthiaskirche, den Burgpalast und danach den Gellertberg. Fahren Sie weiter bis zum neuen Kulturzentrum am östlichen Donauufer mit dem neuen, modernen Nationaltheater und der Musikhalle, wenn Sie sich für moderne Architektur oder eine Eintrittskarte interessieren.
   
Die ununterbrochene Fahrt in eine Richtung zwischen den Endstationen dauert 17 Minuten.  Ihre Tour kann länger dauern, je nach Ihrer Aktivität an den hier beschriebenen besuchenswerten Objekten. Unterwegs ist hier und da ein Café-, Imbiss-, Restaurantbesuch oder sogar ein Einkauf drin.
   
Unsere sight-seeing Tour erspart viel Zeit, Sie sind unabhängig von anderen Gruppeninteresen und schauen sich das an, wofür Sie sich interessieren. Die Tour können Sie an allen Haltestellen in beide Richtungen antreten. Vor der Fahrt sollten Sie sich ausreichend mit Strassenbahntickets versorgen. Zur Auswahl stehen für Kurzreisende eine Tages-, Dreitageskarte, für längeren Aufenthalt bereits ab drei Tagen lohnt sich die Wochenkarte für 7 Kalendertage. Für die 2-Wochen- und Monatskarten benötigt man ein Ausweisfoto. Die Budapest Karte für zwei oder drei Tage lohnt sich erfahrungsgemäß nicht. Damit sie die Vorteile dieser Ausweiskarte nutzen können, reichen die 2-3 Tage gewöhnlich nicht. So z.B. beansprucht ein Museum- oder Schwimmbadbesuch erfahrungsgemäß mindestens einen halben Tag.
   
Mehr Information über den Kauf von Strassenbahntickets in Budapest
 erfahren Sie hier   
   
   
Die Fahrt auf eigene Faust mit der Strassenbahnlinie 2
 
Nördliche Endstation "Jászai Mari tér" Platz an der Margaretenbrücke, auf Ungarisch: Margithíd. Über diese Brücke kommt man auf die Margareteninsel aus südlicher Richtung.
 
Haltestelle "Szalay utca" Strasse - Regierungs- und Wohnviertel mit vielen gastronomischen Betrieben. Es sind Restaurants mit Bedienung, die in der Mittagszeit als gehobene Kantine den regierungsnahen Bürokraten dienen. Sie sind für das breite Publikum ebenso geöffnet.
Haltestelle "Kossuth Lajos tér" Platz. Hier besteht eine Umsteigemöglichkeit zur Metrolinie 2, die Budapest in Ost-West Richtung unter der Donau durchquert. Im Parlament finden Führungen statt - nicht an Sitzungstagen, daher unregelmäßig. Parlament von Budapest
Die Strassenbahn umfährt hier im Halbkreis das 96 m hohe Parlamentsgebäude am Donauufer. Gut zu wissen: Wenn man hier umsteigt, die nächste U-Bahnstation in östlicher Richtung ist der "Deák tér" Platz, eine wichtige Haltestelle im Stadtzentrum, wo sich drei U-Bahnlinien kreuzen. Endstation in westlicher Richtung ist der Südbahnhof (Déli Pu.), von wo die Züge zum Balaton bzw. Plattensee fahren.
 
Haltestelle "Széchenyi István tér" Platz - am nördlichen Fusse der Kettenbrücke, die ein prägendes Element des Budapester Stadtbildes ist, zugleich ein Wahrzeichen von Budapest. Je nach Tageszeit hat man einen ähnlichen Panoramablick vor sich, wie am Bild rechts eersichtlich. Kettenbrücke und Burgpalast
Am östlicehn Fusse der Kettenbrücke befindet sich die Ungarische Akademie der Wissenschaften, gegründet vom Gründer dieser Institution und Namensgeber des Platzes, dem berühmten Grafen, der mit seiner Idee für die friedliche Trennung von der Habsburger Monarchie im Jahre 1848 von der Revolte überrumpelt wurde. Auch die Kettenbrücke wurde vom Grafen finanziert, nach zehnjähriger Bautätigkeit im Jahre 1849 eröffnet und war damals die einzige Donaubrücke zwischen Regensburg und dem Schwarzem Meer. Ungarische Akademie der Wissenschaften am Széchenyi István Platz
Blick vom Donaukorso nach Westen auf die Kettenbrücke und Burgpalast Haltestelle "Eötvös tér" Platz - am südlichen Fusse der Kettenbrücke. Die Gegend hier ist geprägt von mehreren 4- und 5-Sterne-Hotels und deren gastronomischen Betrieben - Strassencafés und Restaurants.
 
Es ist bei schönem Wetter eine Flaniermeile entlang der Donau - der Fussweg wird auch Donaukorso genannt, ist aber nur für Fussgänger zugänglich. Ein Blick auf die andere Donauseite ist besonders herrlich. Je weiter man nach Süden geht, umso mehr ähnelt das Foto rechts dem Panoramablick über die Donau hinweg auf den Burgberg im Stadtteil Buda.
   
Haltestelle
"Vigadó tér" Platz - eine wichtige Station im Stadtzentrum, halbwegs zwischen Kettenbrücke und Elisabethbrücke. Da etwa steht die Eulenspiegelfigur, die der Künstler und seine Gefolgschaft als Wahrzeichen von Budapest deklarieren wollen. Was Eulenspiegel mit Budapest zu tun hat, ist aber ziemlich schleierhaft. Die erst im Jahre 2010 abgewählten sozialistischen Stadtväter, die für die Bazahlung des Künstlers zuständig waren, sind bis heute schuldig geblieben mit der Beantwortung dieser Frage. In den Glanzprospekten für ausländische Touristen wird diese Witzfigur von der ebenfalls sozialistisch geprägten Ungarischen Tourimusbehörde als Wahrzeichen von Budapest genannt.
   
Auf der anderen Donauseite sieht man bei schönem Wetter das Panoramabild vom Burgberg mit dem königlichen Burgpalast, der Matthiaskirche und der Fischerbastei, die vom Hotel Hilton ziemlich verunstaltet wird.
   
Weitere Fotos - Aufgenommen an der Haltestelle am Vigadó tér Platz:
Der kgl. Burgpalast am Burgberg Blick über die Donau auf den Nordwesten von Budapest Strassenbahn 2 am Vigadó tér Platz Burgberg und der Nordwesten von Budapest
   
An dieser Strassenbahnstation befindet sich eine zentrale Haltestelle der Donauschiffahrt, das Ziel der meisten Donauschiffe in Budapest. Die größeren Schiffe halten hier oder starten vom Vigadó tér Platz überwiegend in nördliche Richtung ins Donauknie nach Visegrád und Esztergom oder das Tragflügelboot nach Wien. Sie bewältigen die 250 km zwischen den Hauptstädten flussaufwärts in 8 Stunden und flussabwärts in 6 Stunden. Oft trifft man hier auf deutsche Flusskreuzfahrtschiffe aus Passau und sogar aus Köln und Düsseldorf vom Rhein (über den Rhein-Main-Donau Kanal) oder auf ukrainische und russische Schwarzmeerschiffe, diehier oft verweilen. 
   
Wenn man am Vigadó tér Platz aussteigt, ist ein ca. 200m langer Fussweg in östliche Richtung ins Zentrum der Innenstadt  zum Vörösmarty tér Platz angebracht. Der Platz ist nach dem ungarischen Dichter Vörösmarty (1800-1855) benannt, der in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wirkte.
   
Ein besuchenswertes Objekt auf diesem Platz ist Gerbeaud, das weltberühmte Konditoreicafé, das seine Popularität bereits Ende des 18. Jahrhundert errang.
Skultur des Dichters Mihály Vörösmarty am Vörösmarty Tér Platz
Im eigenen Prunkgebäude am Vörösmarty tér Platz befindet sich seit 1858 das ursprünglich vom Heinrich Kugler gegründete Konditoreicafé, das im Jahre 1890 vom französischen Patissier Gerbeaud übernommenen und umbenannt wurde.
  
Die pompöse Innenarchitektur aus dem späten 19. Jh. erinnert an Pariser Kaffeehäuser und die Heimat des Namensgebers, der vor dem ersten Weltkrieg die Erzeugnisse des Hauses zum Weltruhm entwickelte.
Die Erzeugnisse des Hauses werden weltweit in über zehn Länder eingeflogen, darunter New York und Tokio.
 
Das Konditoreicafé Gerbeaud betreibt im selben Haus eine eigene Brauereigaststätte und seit kurzem das Onyx Restaurant, das an Kulinarität alles vorher dagewesene in Budapest in den Schatten stellt.
Konditoreicafé Gerbaud in Budapest
Ungarische Konditoreierzeugnisse Die ungarischen Konditoreierzeugnisse haben ihren Ursprung in Österreich und Frankreich. Sie sind etwas kremiger und vielleicht feiner im Geschmack, als die Deutschen mit mehr Teiganteil. Auch die Auswahl ist größer in Ungarn. - Jégbüfé ist zwar ein Stehcafé, hat sich jedoch darauf spezialisiert, dass der überwiegende Anteil der Kundschaft die Süßigkeiten nach Hause mitnimmt. Hier wird man mit frischester Ware aus eigener Herstellung bedient, die noch frischer gar nicht sein könnte, da die Produkte des Hauses gleichzeitig an die besseren Konditoreicafés der Stadt geliefert werden, die längere Öffnungszeiten haben, als das Jégbüfé selbst. 
Deák Ferenc utca Aus dem Vörösmarty Platz entzweigt in östlicher Richtung die neue Flaniermeile Deák Ferenc Strasse mit dem Deák Ferenc Platz, wo sich alle drei Metrolinien der Stadt kreuzen. Im Mittelpunkt dieser neuen Fussgänger-Flaniermeile steht das 5-Sterne-Hotel Kempinsky und eine Reihe von weltweit bekannten Butiken, wie Tony Hilfinger, Hugo Boss, Mexx u.a.
   
In einem Kirchengebäude direkt am Deák Ferenc Platz befindet sich das
Evangelisch-Lutheranische Landesmuseum.
Váci utca in Budapest Aus dem Vörösmarty Platz entzweigt in südlicher Richtung die Fussgänger-Flaniermeile Váci utca Straße. Es ist eine Einkaufsstrasse mit vielen Cafés, Restaurants, Butiken und Souvenierläden. Váci utca
  
Haltestelle
"Március 15 tér" Platz - Haltestelle am Fusse der Elisabethbrücke.
   
Die Benennung als "Platz des 15. März" (Bild rechts) soll an den Ausbruch des Aufstandes von 1848 erinnern, der in anderen europäischen Ländern eine kurze Märzrevolution gegen den Adelsstand war. In Ungarn dauerte der Kampf anderthalb Jahre lang, weil er zugleich ein Freiheitskampf gegen die Habsburger Besatzungsmacht war. Es war scheinbar ein verlorener Freiheitskampf und weil der Kaiser die Rachezüge seiner fleißigen Generäle nie hinderte, blieb seiner Familie nichts mehr übrig bei der Zerstückelung der Monarchie im Jahre 1920.
  
 
Am östlichen Fusse der Elisabethbrücke im Stadtteil Pest steht die Innenstädtische Pfarrkirche. Bei ihrem Bau zu Anfang des 11. Jahrhunderts verwendete man die Mauerreste der römischen Festung "Contra-Aquincum". Im Jahre 1045, kurz nach ihrer Fertigstellung begrub man in der Kirche den Bischof Gellert, der auf der gegenüberliegenden Gellertberg wegen seiner agressiven Methode bei der Christianisierung seinen "Märthyrertod" fand. Er wurde verurteilt, danach in ein Fass mit riesigen Nägeln nach innen eingesperrt und so vom Blocksberg (heute Gellertberg) in die Donau heruntergerollt. Innerstädtische Pfarrkirhe von Budapest - Inner city Parish Church of Budapest
Türkishe Mihrab (Gebetsluke) in der Innerstädtischen katholischen Pfarrkirche von Budapest Die Kirche wurde von Kaiser Siegmund (König von Böhmen, Ungarn u.a.) im 15. Jahrhundert im gotischen Stil völlig erneuert - Bild rechts.
      
 
Zwischenzeitlich benutzten die Türken die Kirche als Moschee, davon zeugen einige Mihrab (Bild links). Das sind ausgehöhlte Gebetsluken in der Mauer.
Franziskanerkirche am Ferencziek tere Platz Das Spitzenrestaurant der Innenstadt heißt Kárpátia und befindet sich rechts neben der Franziskanerkirche am Ferencziek tere Platz mit U-Bahnstation, ca. 200 m entfernt von der Elisabethbrücke.
Bild rechts: Eine vornehme Gaststätte mit langer Vergangenheit in der Nähe der Elisabethbrücke ist das Százéves Étterem (=100jähriges Restaurant).
     
       
Das Restaurant mit diesem Namen wurde im Jahre 1831 eröffnet und ist somit schon mindestens 180 Jahre alt. Ob es damals tatsächlich schon auf eine 100 Jahre alte Tradition zurückblicken konnte, das weiß heute niemand. Die Bewirtung ist seit 2012 völlig neu und weiß nichts von einer langen Vergangenheit. Wir haben uns überzeugt und können das Restaurant empfehlen.
Die Küche ist gut, wir konnten keine Abzocke erkennen und das spricht für sich in dieser Gegend. Abends gibt es live Zigeunermusik. 
   
Adresse: Pesti Barnabás utca 2. Das Gebäude ist das sog. Péterffy Palast.

   
Eine telefonische Reservierung kann nützlich sein: +36 1 230 0329
  
Ein traditioneller gastronomischer Betrieb in dieser Gegend ist Pilvax. Das Pilvax von heute wurde im Jahre 1905 eröffnet, ist eine nicht mehr moderne, doch vornehme Gaststätte, wo mit der historischen Vergangenheit einer anderen Gaststätte geprahlt wird. In dem von Messerstechereien berühmten Pilvax von damals wohnte der berühmte Dichter Petőfi mit seiner jungen Familie und in der berüchtigten Gaststätte unter seiner Wohnung wurden die ersten Schritte zum Aufstand am 15. März 1848 vorbereitet. Pilvax von damals befand sich allerdings gut 500 m entfernt vom heutigen Pilvax in der Dohány utca Strasse/Ecke Síp utca in der Nachbarschaft der Großen Synagoge.

   
Haltestelle "Fővám tér" Platz an der Freiheitsbrücke. Der Platz ist benannt nach dem Hauptzollamt, das sich hier am Donauufer in einem Prunkgebäude befand. In den Mauern dieses Hauses ist heute die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität untergebracht. - Die Freiheitsbrücke hieß bis zur roten Machtübernahme im Jahre 1949 Franz Josef Brücke. Sie war ein Geschenk des österreichischen Kaisers und ungarischen Königs an Budapest - zuliebe seiner Gattin Lissi, die man in Deutschland - wegen der lispernden Familientradition der Habsburger - fälschlicherweise und scherzhaft Sissi nennt. Große Markthalle von Budapest
Oben auf der ersten Etage befindet sich eine Gaststätte, wo man den original ungarischen Geschmack der Gulaschsuppe probieren sollte. Für den schnellen Touristen empfehlen wir die Imbißstände gleich daneben, die eine größere Auswahl, eine Reihe von Leckerbissen aus der ungarischen Küche anbieten. Große Markthalle von Budapest
Hier sollte man am besten vormittags ankommen, später ist die Halle überfüllt. Die Große Markthalle ist eine der touristischen Attraktionen von Budapest. Rechts sieht man einen Stand mit verschiedenen Paprikasorten für Gulaschgerichte.
   
Hier sollte man die Zeit zum Einkauf von Lebensmitteln nutzen.
Paprika für Gulaschgerichte in der Großen Markthalle von Budapest
Gellertberg in Budapest Steigt man an der Haltestelle Fővám tér Platz aus der Strassenbahnlinie 2 aus, ist ein Abstecher auf die andere Donauseite über die Freiheitsbrücke angebracht. Ob zu Fuss oder mit einer 1-Station-Fahrt über die Donau mit der Straßenbahnlinie 47 oder 49, das entscheiden Sie selbst vor Ort. - Demnächst fährt die Metrolinie 4 die gleiche Strecke unter der Donau.
  
Ein besuchenswertes Objekte direkt auf der westlichen Donauseite ist der Gellertberg, dessen Spitze etwa 130 Meter hoch über die Donau hinausragt und einen herrlichen Panoramablick auf Budapest erlaubt.
    
Am Fusse des Gellertberges befindet sich das Heil- und Wellnessbad Gellert, dessen Thermen bereits von den Römern und danach kontinuierlich genutzt wurden. Das Bad befindet sich im 4-Sterne-Hotel Gellert, das pompös erbaut und im Jahre 1918 für die schmale Oberschicht des frühen 20. Jahrhunderts eröffnet wurde. Allerlei Massagen, Sauerstoff-, Kohlensäure- und Wannenbäder, Schlammpackungen und weitere medizinisch notwendige Kurbehandlungen werden angeboten, die bei Atemwegserkrankungen und rheumatischen Erkrankungen des Bewegungsapparates helfen. Thermal-Heilbad Gellert
Ein kurzer Abstecher ist ein 5-Minuten-Fussweg zum Kálvin tér Platz. Der Namensgeber ist der berühmte schweizer Reformator - original französisch geschrieben: Jean Calvin (1509-1564). Das kalvinistische Bibelmuseum befindet sich am Kálvin tér Platz, jedoch bereits in der Ráday utca Strasse. Das wertvollste Ausstellungsstück ist die erste ungarische Bibelübersetzung durch Gaspar Karolyi, die sog. "vizsolyi Biblia" aus dem Jahr 1590. Vizsoly ist eine kleine Ortschaft im Nordosten von Ungarn, ca. 30 km von Miskolc entfernt - dort befand sich die Druckerei, die eigens für die Bibelübersetzung unter geheimnisvollen Umständen aufgebaut wurde. Verschwiegen wird dabei, dass es schon rd. 100 Jahre vor Luther eine Übersetzung von den ungarischen Hussiten gab, die heute leider nur noch in Bruchstücken existiert. siehe auch   Erste Bibelübersetzung aus Vizsoly
Etwa 100 Meter vom Kálvin tér Platz entfernt in Richtung Innenstadt befindet sich das Ungarische Nationalmuseum.
  
Haltestelle
"Zsil utca" Strasse - eine gutbürgerliche Gegend zwischen der neuen Fussgängerzone Ráday utca mit den vielen gastronomischen Betrieben und der parallel verlaufenden Donau. Es ist ein Studentenviertel mit einigen Wohnheimen für auswärtige Studenten. Unter ihnen gibt es sehr viele aus dem Ausland, da die Gegend zwischen zwei Univeritäten liegt: Semmelwweiß Universität für Zahnmedizin und corvinus Universität für Wirtschaftswissenschaften.
  
Haltestelle "Boráros tér" Platz - Haltestelle am Fusse der Petőfi Brücke. Ganz nah zur Haltestelle befindet sich das Goethe Institut am südlichen Ende der Ráday utca Strasse.
   
Andere besuchenswerte Objekte für deutschsprachige Touristen gibt es hier keine, es bietet sich jedoch eine Umsteigemöglichkeit auf die Strassenbahnlinien 4 und 6 an. Sie umfahren die Innenstadt des östlichen Stadtteils Pest in der Großen Ringstrasse und darüber hinaus fahren sie noch weiter in den westlichen Stadtteil Buda, nachdem sie die Donau über die Margit und Petőfi Brücken überqueren.
 
Eine weitere Umsteigemöglichkeit bietet sich zur S-Bahn "HÉV" in südliche Richtung auf die große Donauinsel Csepel.

   
Haltestelle "Haller utca" Strasse - eine Strassenbahn-Umsteigestation. Für Touristen nennenswerte Objekte:
- Zwack Unicum Schnapsmuseum - ca. 100 m,
- Dandár Heilbad - ca. 150 m.

   
Haltestelle "Millenniumi Kulturális Központ"
Die Haltestelle am Fusse der Rákóczi Brücke
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Das Ungarische Nationaltheater und der Kunstpalast befinden sich in einem Gebäudekomplex am östlichen Donauufer, am Fusse der Rákóczi Brücke. Die frühere luxuriöse Konzerthalle von Budapest an der Kettenbrücke musste "aus bestimmten Gründen" einem 5-Sterne-Hotel weichen. Das neue Nationaltheater wurde am 15. März 2002 eröffnet.
Das Ungarische Nationaltheater und der Palast der Künste
Die Musikhalle wurde nach Béla Bartók benannt. Im "Palast der Künste" befinden sich noch weitere Institutionen, wie das neugestaltete Ludwig Museum und ein Theater für Festveranstaltungen. Von der Donauseite sieht man gar nicht, dass es zwischen Musikhalle und Nationaltheater soviel Platz gibt, dass dort der Turm von Babel Platz fand. Was dieser Turm mit Budapest, der ungarischen Kunst oder Nation zu tun haben könnte, ist nicht nachvollziehbar, war aber eine gute Einnahmequelle für "bestimmte Personen mit Beziehung". Der Turm von Babel in Budapest
       
Südliche Endstation "Közvágóhíd" - Közvágóhíd auf Deutsch: Staatlicher Schlachthof.
 
Die Metzgerfamilie Herz betrieb in dieser Gegend gut zwei Jahrhunderte lang ausgedehnte Schweine-, Schaf-, Kaninchenmastbetriebe und dazu den eigenen Schlachthof mit Metzgerei. Größere Tiere, Rinder, Esel, Pferde wurden dazugekauft und teilweise auf der Donau zum Schlachthof transportiert. Das bekannteste Produkt des Familienbetriebes, das Weltruf errang, war die Herzsalami, die heute mit anderer Rezeptur ganz anders aussieht, als am Bild rechts, auch wenn "nach Originalrezept" darauf geschrieben wird. Die Familie Herz wurde im Jahre 1949 enteignet und bei der Rückgabe unrechtmäßig beschlagnamter Eigentümer nie gefragt. Nach der politischen Wende übernahm die Firma Pick, die Konkurrenz aus Szegedin, den Betrieb, soviel aus der sozialistischen Ära übrigblieb.
   
Die Endstation Közvágóhíd ist zugleich Umsteigestation zur S-Bahn (HÉV) in südlicher Richtung nach Ráckeve.
Herz Salami aus Ungarn
   
   
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